Rechtliches

Datenschutzhinweise für Servicepartner

Die Axinity GmbH & Co. KG informiert Servicepartner, ihre Ansprechpersonen und Servicekräfte, wie sie deren personenbezogene Daten verarbeitet und welche Rechte diese haben.

Stand: 4. Oktober 2026

Für Besucher und Kunden gilt unsere Datenschutzerklärung.

Diese Datenschutzhinweise informieren Servicepartner unserer Plattform zur Vermittlung von Haushaltsdienstleistungen, ihre Ansprechpersonen und ihre Servicekräfte nach Art. 13 und 14 DSGVO über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten. Servicekräfte sind wie in den Bedingungen für Servicepartner die Personen, die ein Servicepartner zur Ausführung einer Leistung einsetzt, auch der Servicepartner selbst. „Wir“ und „uns“ bezeichnen die in Ziffer 1 genannte Verantwortliche, „Sie“ den Servicepartner und, wo es um sie geht, seine Ansprechpersonen und Servicekräfte. „Zusammenarbeit“ ist der Plattformvertrag nach den Bedingungen für Servicepartner einschließlich der Abwicklung bestehender Leistungsverträge nach seinem Ende (§ 32 Abs. 4 der Bedingungen für Servicepartner).

Unter der Marke CONCI HOME bietet die Axinity GmbH & Co. KG einen persönlichen Concierge-Service für Haus und Garten an.

Die Leistungen selbst erbringen ausgewählte, rechtlich selbständige Servicepartner. Der Vertrag über die einzelne Leistung kommt mit dem jeweiligen Servicepartner zustande.

Für Besucher der Website und für Kunden gilt unsere Datenschutzerklärung.

1. Verantwortliche und Kontakt

Verantwortliche für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist:

Axinity GmbH & Co. KG, handelnd unter der Marke CONCI HOME Hebbelstraße 16, 14469 Potsdam, Deutschland Vertreten durch: Divo Marketing GmbH (persönlich haftende Gesellschafterin, Sitz Lüdenscheid, Amtsgericht Iserlohn, HRB 10590), vertreten durch ihren Geschäftsführer Deniz Seker E-Mail: conci-home@axinity.dev Telefon: +49 15565 446929

Für Fragen zum Datenschutz und zur Ausübung Ihrer Rechte erreichen Sie uns per E-Mail an conci-home@axinity.dev oder schriftlich unter der oben genannten Anschrift.

2. Wer wofür verantwortlich ist

Wir sind Verantwortliche für die Verarbeitung der Daten von Servicepartnern, ihren Ansprechpersonen und ihren Servicekräften: für Aufnahme und Vertragsverwaltung, den Anbieterbereich, die Vermittlung von Leistungsverträgen und die Koordination von Einsätzen, die Zahlungsabwicklung über Stripe Connect, die Provisionsabrechnung, die Meldungen nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz, die Aufzeichnungen nach § 22f UStG, das Kundenschutzregister und die Prüfung von Umgehungen.

Den Vertrag über die einzelne Leistung schließt der Kunde mit Ihnen; wir vermitteln ihn und handeln dabei in Ihrem Namen. Für die Daten Ihrer Kunden, die Sie zur Ausführung von uns erhalten oder bei der Ausführung selbst erheben, sind Sie eigener Verantwortlicher (§ 27 Abs. 1 der Bedingungen für Servicepartner). Soweit wir den Leistungsvertrag in Ihrem Namen schließen und Sie Einsatzanfragen, Zeiten, Fotos, Belege und Meldungen im Anbieterbereich erfassen, sind wir mit Ihnen gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO, § 27 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner). Für die Ausführung der Leistung vor Ort und für Kundendaten, die Sie außerhalb unserer Plattform speichern, sind Sie allein verantwortlich.

Für die Daten Ihrer Servicekräfte sind wir Verantwortliche, soweit wir sie auf der Plattform für die in diesen Hinweisen genannten Zwecke verarbeiten. Als Arbeitgeber oder Auftraggeber Ihrer Servicekräfte sind Sie für Ihre eigene Verarbeitung verantwortlich, insbesondere dafür, dass Sie uns ihre Angaben übermitteln und Wochenzeiten und Abwesenheiten im Anbieterbereich richtig pflegen. Für die Einsatzplanung mit Wochenzeiten, Abwesenheiten und Terminvorschlägen sind wir mit Ihnen gemeinsam verantwortlich (Art. 26 DSGVO).

Für beide Fälle gemeinsamer Verantwortung gilt die Vereinbarung nach § 27 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner. Das Wesentliche dieser Vereinbarung lautet: Wir erfüllen die Informationspflichten für die Verarbeitung auf der Plattform und beantworten Anfragen, die bei uns eingehen; wir sind Anlaufstelle für betroffene Personen (Ziffer 1), melden Verletzungen des Schutzes dieser Daten der Aufsichtsbehörde und benachrichtigen betroffene Personen (Art. 33 und 34 DSGVO); Sie erfüllen diese Pflichten für Ihre eigene Verarbeitung, jede Seite leitet Anfragen, die die andere betreffen, unverzüglich weiter, und jede Seite informiert die andere unverzüglich, wenn sie von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten erfährt (§ 27 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner). Kunden und Servicekräfte können ihre Rechte sowohl uns als auch Ihnen gegenüber geltend machen (Art. 26 Abs. 3 DSGVO).

Rechnungen über Leistungen aus Ihren Leistungsverträgen erstellen und speichern wir in Ihrem Namen und für Ihre Rechnung (§ 14 Abs. 2 Satz 7 UStG). Insoweit verarbeiten wir die Rechnungsdaten Ihrer Kunden in Ihrem Auftrag als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; die Vereinbarung nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO ist Teil der Bedingungen für Servicepartner. Nutzen wir dieselben Angaben für eigene Zwecke, etwa für die Zahlungsabwicklung, die Provisionsabrechnung, unsere Buchführung oder unsere Aufzeichnungen nach § 22f UStG, sind wir dafür selbst verantwortlich (Ziffer 10).

Für die Eröffnung und Führung Ihres Stripe-Kontos und die Prüfung Ihrer Identität ist Stripe eigener Verantwortlicher (Ziffer 10).

Die meisten Daten erhalten wir von Ihnen. Weitere Daten erhalten wir von Kunden, etwa Bewertungen, Reklamationen und Meldungen, von Stripe, etwa den Stand Ihres Stripe-Kontos und Ihrer Zahlungen, aus dem Ablauf Ihrer Einsätze, etwa Kennzahlen (Ziffer 13), bei der Prüfung Ihrer Angaben aus öffentlich zugänglichen amtlichen Registern und Datenbanken, etwa dem Handelsregister und dem Mehrwertsteuer-Informationsaustauschsystem der Europäischen Kommission (Ziffer 5 und 11), von der Deutschen Rentenversicherung Bund in einem Statusfeststellungsverfahren (Ziffer 12) und von Personen, die uns einen Inhalt melden (Ziffer 15). Angaben zu Servicekräften erhalten wir in der Regel vom Servicepartner (Ziffer 8).

3. Rechtsgrundlagen im Überblick

Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, wenn eine Rechtsgrundlage besteht. Bei jeder Verarbeitung nennen wir die maßgebliche Grundlage:

• Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Die Verarbeitung ist für die Aufnahme als Servicepartner, die Durchführung der Bedingungen für Servicepartner einschließlich des Kundenschutzes und einer Kundenschutzvereinbarung, soweit Sie eine unterzeichnet haben, oder für vorvertragliche Maßnahmen erforderlich. • Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO: Die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, etwa nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz, der Verordnung (EU) 2022/2065, der Verordnung (EU) 2019/1150, dem Umsatzsteuergesetz, der Abgabenordnung, den Informationspflichten eines Online-Marktplatzes gegenüber Kunden (§ 312l BGB) oder der Pflicht zur Auskunft an Kunden (Art. 15 DSGVO). • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Die Verarbeitung ist zur Wahrung berechtigter Interessen erforderlich, und Ihre Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten überwiegen nicht. Die jeweiligen Interessen nennen wir bei der einzelnen Verarbeitung. Dagegen steht Ihnen das Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO zu (Ziffer 23.1). • Art. 10 DSGVO: Den Verdacht einer Straftat, die eine Gefahr für das Leben oder die Sicherheit von Personen darstellt, teilen wir den zuständigen Strafverfolgungs- oder Justizbehörden mit (Art. 18 der Verordnung (EU) 2022/2065, Ziffer 15). Für einen von Stripe übermittelten Verdacht auf Betrug oder rechtswidrige Tätigkeiten und für Tatsachen, die zugleich den Verdacht einer Straftat betreffen, gelten Ziffer 10 und 15. • Art. 22 Abs. 2 lit. a und b DSGVO: Die automatische Sperre für neue Anfragen und Einsätze und die automatische Bestimmung des Servicepartners für ein Reinigungsabo sind für die Erfüllung unseres Vertrags mit Ihnen erforderlich; die Sperre wegen fehlender Meldeangaben schreibt zudem § 23 PStTG vor (Ziffer 18). • § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG: Speichern und Auslesen von Informationen auf Ihrem Endgerät, soweit das für den von Ihnen gewünschten Anbieterbereich und seine sichere Bereitstellung oder für die von Ihnen gewählte Übermittlung Ihres Standorts unbedingt erforderlich ist (Ziffer 4 und 9). • Einwilligung: Eine Einwilligung holen wir nur ein, wo wir das in diesen Hinweisen ausdrücklich sagen, nämlich für die Kopie eines deutschen Personalausweises oder Passes, für die § 20 Abs. 2 PAuswG und § 18 Abs. 3 PassG sie zusätzlich zur Rechtsgrundlage nach der DSGVO verlangen (Ziffer 5). Sie kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden (Ziffer 23).

4. Anbieterbereich und Benachrichtigungen

Den Anbieterbereich nutzen Sie und Ihre Servicekräfte jeweils mit einem eigenen Zugang (§ 6 Abs. 7 der Bedingungen für Servicepartner). Personen mit Zugang zu Ihrem Anbieterbereich sind Sie, Ihre Ansprechpersonen und Ihre Servicekräfte, soweit wir für sie einen eigenen Zugang eingerichtet haben.

Alle Personen mit Zugang zu Ihrem Anbieterbereich sehen dort Ihre Stammdaten, Gebiete, Leistungen und Sätze, Ihren Nachlass und Ihren Provisionssatz, Ihr Team, Ihre Durchschnittsbewertung mit der Zahl abgeschlossener Einsätze und den fünf jüngsten Bewertungen samt Kommentar, Ihre Nachweise im Umfang von Ziffer 7, Ihre Versicherungen und Ihre Vereinbarungen, die Mitteilungen, die wir Ihnen dort bereitstellen, etwa über Änderungen der Bedingungen für Servicepartner, eine Aussetzung oder eine Kündigung, Ihre Beschwerden mit ihrem Verlauf und Ihren Verdienst mit den erwarteten Beträgen aus offenen Rechnungen, Zahlungen, offenen Forderungen und früheren Auszahlungen samt Belegen, zu ihren eigenen Einsätzen und Einsatzanfragen außerdem Preis und Provision. Rechnungen in Ihrem Namen, Provisionsabrechnungen, Ihr Stripe-Konto und den Kundenschutz mit Register, Anhörungen und Schreiben sehen nur Personen, die Sie vertreten; das sind die Person, deren Zugang wir mit der Art der Beschäftigung „Inhaber“ eingetragen haben, und die Person, deren Zugang die E-Mail-Adresse trägt, die Sie uns für den Servicepartner genannt haben.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Name, E-Mail-Adresse und Passwort, das wir ausschließlich als kryptografischen Hashwert speichern • angemeldete Sitzungen mit zufälliger Kennung, Beginn, Ablauf und der auf 200 Zeichen gekürzten Browserkennung • einmalige Links zum Zurücksetzen Ihres Passworts, die wir nur als Hashwert speichern und die 60 Minuten gültig sind • beim Aufruf technisch bedingt IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse und Angaben Ihres Browsers • Benachrichtigungen im Anbieterbereich und per E-Mail, etwa zu Einsatzanfragen, ablaufenden Nachweisen oder einer Anhörung, und ob Sie eine Benachrichtigung im Anbieterbereich gelesen haben

Wir verwenden diese Daten, um Ihnen den Anbieterbereich bereitzustellen, Sie anzumelden und Ihnen Mitteilungen zu senden. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und für Ansprechpersonen und Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Zusammenarbeit mit dem Servicepartner und der Sicherheit der Zugänge.

Zum Schutz vor Missbrauch zählen wir Anfragen je IP-Adresse und bei der Anmeldung je eingegebener E-Mail-Adresse, nur im Arbeitsspeicher des Servers und nur für ein festes Zeitfenster von höchstens einer Stunde; eine Sperre nach wiederholten Fehlversuchen dauert höchstens 15 Minuten. Als IP-Adresse zählt dabei die Adresse des Cloudflare-Servers, über den Ihre Anfrage kommt, nicht Ihre eigene. Fehlermeldungen im Betriebsprotokoll können Kennungen eines Kontos oder Vorgangs, bei Störungen des E-Mail-Versands Empfängeradresse und Betreff und bei unserem Webserver die IP-Adresse enthalten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in einem sicheren und störungsfreien Betrieb.

Jeder Aufruf unserer Seiten und des Anbieterbereichs läuft über das Netz von Cloudflare. Cloudflare leitet die Anfragen an unseren Server weiter, stellt die verschlüsselte Verbindung her, wehrt Angriffe und Überlastungen ab und erstellt Statistiken über die Anfragen. Dabei verarbeitet Cloudflare in unserem Auftrag IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Angaben Ihres Browsers und die übertragenen Inhalte (Art. 28 DSGVO). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in einem sicheren, verfügbaren und vor Angriffen geschützten Betrieb.

Für den Anbieterbereich werden im Browser Ihres Geräts nur die folgenden Informationen gespeichert; sie sind für den Anbieterbereich und seine sichere Bereitstellung unbedingt erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG):

• „gp_sitzung“ mit einer zufälligen, signierten Kennung Ihrer Sitzung; er hält Sie angemeldet und gilt bis zum Abmelden, höchstens 7 Tage • „gp_meldung“ mit der Rückmeldung zu einer gerade ausgeführten Aktion, damit sie nach der Weiterleitung angezeigt wird; er gilt nur im Anbieterbereich und in unserer Verwaltung und nach 120 Sekunden nicht mehr • Fehlerberichte für Cloudflare („Network Error Logging“): Mit jeder Antwort unserer Seiten übermittelt Cloudflare eine Anweisung, die Ihr Browser für 7 Tage ab dem letzten Abruf speichert. Scheitert in dieser Zeit ein Abruf unserer Seiten, etwa weil keine Verbindung zustande kommt, sendet Ihr Browser einen Fehlerbericht mit aufgerufener Adresse, Art des Fehlers, Zeitpunkt und technischen Angaben zur Verbindung und zu Ihrem Browser an Cloudflare, das dabei auch Ihre IP-Adresse erhält; erfolgreiche Abrufe meldet er nicht. Die Berichte dienen dazu, Störungen der Erreichbarkeit zu erkennen und zu beheben. Rechtsgrundlage für ihre Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Erreichbarkeit unserer Seiten.

Alle Seiten zeigen wir auf Deutsch.

E-Mails versenden wir über Brevo als Auftragsverarbeiter (Ziffer 20). Brevo erhält Absender, Name und E-Mail-Adresse des Empfängers sowie Betreff und Inhalt der E-Mail und protokolliert Versand und Zustellung. Brevo kann außerdem erfassen, ob eine E-Mail geöffnet und ob ein Link darin angeklickt wurde; dazu kann die E-Mail ein unsichtbares Bild enthalten, das Ihr E-Mail-Programm beim Öffnen von einem Server von Brevo lädt, und Links können über einen Server von Brevo führen. Brevo erhält dabei Ihre IP-Adresse, den Zeitpunkt und Angaben zu Ihrem E-Mail-Programm oder Browser. Wir werten Öffnungen und Klicks nicht aus, weder für Werbung noch zur Beurteilung Ihres Verhaltens. Laden Sie Bilder in E-Mails nicht automatisch, unterbleibt die Erfassung von Öffnungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der zuverlässigen Zustellung unserer E-Mails.

Empfänger: Brevo für den Versand von E-Mails; Cloudflare für die Weiterleitung und Absicherung der Verbindungen und für die Fehlerberichte (Ziffer 20); der Hosting-Dienstleister OVH GmbH, bei dem unser Server betrieben wird und der in unserem Auftrag nach Art. 28 DSGVO tätig ist.

Speicherdauer: Solange Ihr Zugang besteht. Jede Sitzung endet spätestens nach 7 Tagen; beim Abmelden löschen wir die Sitzung, abgelaufene Sitzungseinträge 30 Tage nach ihrem Ablauf, einmalige Links 30 Tage nach ihrer Ausstellung, sofern sie dann abgelaufen sind. Meldungen im Betriebsprotokoll löscht das System nach 14 Tagen. Verbindungsdaten und Fehlerberichte speichert Cloudflare nur, solange es für die Weiterleitung, die Abwehr von Angriffen, die Statistiken und das Erkennen von Störungen erforderlich ist. Benachrichtigungen speichern wir für die Dauer der Zusammenarbeit. Brevo speichert die Versanddaten in unserem Auftrag, solange es für den Versand, den Nachweis der Zustellung und die Klärung von Zustellproblemen erforderlich ist, längstens bis zum Ende unseres Vertrags mit Brevo, und löscht sie danach.

4.1 Kontakt per E-Mail und Telefon

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an, etwa unter den in Ziffer 1 genannten Kontaktwegen, verarbeiten wir Ihren Namen, Ihre Kontaktdaten sowie Inhalt und Zeitpunkt Ihres Anliegens, um es zu bearbeiten und zu beantworten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Ihr Anliegen unseren Vertrag mit Ihnen oder dessen Anbahnung betrifft, im Übrigen und für Ansprechpersonen und Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, Anliegen zu beantworten. Beschwerden und Meldungen von Inhalten bearbeiten wir nach Ziffer 15.

Empfänger: der E-Mail-Dienstleister, bei dem unsere E-Mail-Postfächer geführt werden, als unser Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO).

Speicherdauer: E-Mails, die Handels- oder Geschäftsbriefe sind, bewahren wir nach Ziffer 21 auf. Andere Anliegen speichern wir, bis sie erledigt sind, und danach nur, solange wir sie zum Nachweis oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, längstens bis zum Ablauf der regelmäßigen Verjährung (Ziffer 21).

5. Aufnahme und Vertrag

Bevor wir Leistungsverträge in Ihrem Namen vermitteln, nehmen wir Sie als Servicepartner auf. Sie stimmen den Bedingungen für Servicepartner zu, die auch den Kundenschutz regeln, und erklären, ob Sie als Unternehmer handeln. Soweit vereinbart, unterzeichnen Sie zusätzlich eine Kundenschutzvereinbarung.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Firma, Name der Ansprechperson, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Geschäftsanschrift • Gebiete, in denen Sie tätig sind, Leistungen, die Sie übernehmen, und Ihre Sätze, Mindestzeiten, Anfahrtspauschalen, Materialaufschläge und der Nachlass auf die Preisliste, den Sie im Anbieterbereich festlegen, mit jeder Änderung • Fassung und Zeitpunkt Ihrer Zustimmung zu den Bedingungen für Servicepartner und, soweit unterzeichnet, Ihrer Kundenschutzvereinbarung, jeweils mit einem Nachweis, wenn einer vorliegt • Ihre Erklärung, ob Sie als Unternehmer handeln, mit Zeitpunkt und Fassung, und Ihre Angabe, ob Sie an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilnehmen • zur Nachverfolgbarkeit eine als Kopie erkennbare Kopie eines amtlichen Ausweisdokuments der natürlichen Person, die als Servicepartner oder für ihn handelt, bei einem deutschen Personalausweis oder Pass mit der Einwilligung des Inhabers und gegebenenfalls ihrem Widerruf, und Ihre Bescheinigung nach § 6 Abs. 8 der Bedingungen für Servicepartner • Stand Ihrer Freigabe, etwa aktiv oder pausiert, Kennzeichnung als Notfallpartner, Provisionssatz und Präfix Ihrer Rechnungsnummern • interne Vermerke unseres Betriebs

Wir verwenden diese Angaben für die Aufnahme, die Verwaltung unseres Vertrags mit Ihnen und die Vermittlung von Leistungsverträgen in Ihrem Namen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Angaben zu Ansprechpersonen eines Unternehmens verarbeiten wir nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Kommunikation mit unserem Vertragspartner. Ihre Sätze und Anfahrtspauschalen zeigen wir außerdem unserer Disposition bei der Auswahl (Ziffer 9) und verwenden sie und, wenn eine Servicekraft eingeteilt ist, deren Stundenkostensatz (Ziffer 8) für eine interne wirtschaftliche Auswertung je Angebot und Einsatz. Rechtsgrundlage dafür ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der wirtschaftlichen Steuerung unseres Vermittlungsangebots.

Zustimmung, Unterzeichnung und Erklärungen speichern wir mit Fassung und Zeitpunkt, um den Vertragsinhalt nachweisen zu können (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: Nachweis der Vereinbarungen).

Nachverfolgbarkeit: Vor der ersten Freigabe erheben wir außerdem für die natürliche Person, die als Servicepartner oder für ihn handelt, eine als Kopie erkennbare Kopie eines amtlichen Ausweisdokuments, die Sie uns in Textform übermitteln (§ 6 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner) und auf der nicht benötigte Angaben geschwärzt sein sollen; bitte schwärzen Sie insbesondere Zugangs- und Seriennummer. Außerdem erheben wir Ihre Bescheinigung, nur Leistungen anzubieten, die den geltenden Vorschriften entsprechen (§ 6 Abs. 1 und 8 der Bedingungen für Servicepartner, Art. 30 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2022/2065). Zusammen mit Ihren Kontaktangaben und Ihren Registerangaben (Ziffer 6) prüfen wir sie vor der Freigabe darauf, ob sie vollständig und verlässlich sind (Art. 30 Abs. 2 der Verordnung). Rechtsgrundlage ist, soweit die Verordnung das verlangt, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit ihrem Art. 30, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und für Personen, die für einen Servicepartner handeln, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, nachweisen zu können, wer über unsere Plattform Leistungen im Zuhause von Kunden anbietet. Für die Kopie eines deutschen Personalausweises oder Passes holen wir zusätzlich die Zustimmung und die Einwilligung des Inhabers ein, die § 20 Abs. 2 PAuswG und § 18 Abs. 3 PassG verlangen; die vorstehenden Rechtsgrundlagen nach der DSGVO bestehen daneben fort (§ 20 Abs. 2 Satz 4 PAuswG, § 18 Abs. 3 Satz 4 PassG). Widerruft der Inhaber seine Einwilligung, verwenden wir die Kopie nicht mehr. Soweit Art. 30 Abs. 5 der Verordnung ihre Aufbewahrung verlangt, bewahren wir sie gesperrt bis 6 Monate nach dem Ende des Plattformvertrags auf, geben sie bis dahin nur nach Art. 30 Abs. 6 der Verordnung heraus und löschen sie dann; im Übrigen löschen wir sie unverzüglich. Liegt danach kein Nachweis der Identität dieser Person vor, den wir verwenden dürfen, fordern wir Sie auf, einen anderen vorzulegen, und können die Vermittlung aussetzen, bis Sie das getan haben (§ 24 Abs. 1 der Bedingungen für Servicepartner). In unserem Betrieb sehen die Ausweiskopie nur Personen, die mit der Aufnahme und Verwaltung von Servicepartnern betraut sind; an Dritte geben wir sie nur weiter, wenn ein Gesetz oder eine behördliche oder gerichtliche Anordnung uns dazu verpflichtet (Art. 30 Abs. 6 der Verordnung).

In Ihrem Namen nennen wir Kunden vor der Bestellung Ihren Namen oder Ihre Firma und Ihre Anschrift (§ 3 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner), außerdem, ob Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen, Ihre Erklärung, ob Sie als Unternehmer handeln, und, wenn Sie uns eine mitgeteilt haben, die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle. Die Vertragsbestätigung mit der Widerrufsbelehrung nennt zusätzlich Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse. Telefonisch und per E-Mail erreichen Kunden Sie vor und nach Vertragsschluss auch über unsere Kontaktwege nach Ziffer 1, die Sie dafür als Ihre Kontaktwege bestimmen; wir nehmen Erklärungen von Kunden für Sie entgegen (§ 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 1 Buchstabe d und Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner). Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und die Angabe zur Verbraucherschlichtung geben wir nach den Bedingungen für Servicepartner für Sie an Kunden weiter, damit sie wissen, mit wem sie den Leistungsvertrag schließen, wie sie Sie erreichen und ob Sie an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilnehmen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Angabe zur Kleinunternehmerregelung braucht der Kunde, um den Preis ohne ausgewiesene Umsatzsteuer richtig einzuordnen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Ihre Erklärung, ob Sie als Unternehmer handeln, nennen wir Kunden als Betreiberin eines Online-Marktplatzes (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit § 312l BGB und Art. 246d § 1 Nr. 4 und 5 EGBGB).

Empfänger: Kunden erhalten vor der Bestellung Ihren Namen oder Ihre Firma, Ihre Anschrift, Ihre Angabe zur Kleinunternehmerregelung, Ihre Erklärung zur Unternehmereigenschaft und gegebenenfalls Ihre Angabe zur Verbraucherschlichtung, mit der Vertragsbestätigung außerdem Ihre Telefonnummer und E-Mail-Adresse.

Speicherdauer: Für die Dauer der Zusammenarbeit. Danach bewahren wir Vertragsunterlagen und Geschäftsbriefe nach den Fristen aus Ziffer 21 auf und löschen die übrigen Angaben, die Angaben zur Nachverfolgbarkeit jedoch frühestens 6 Monate nach dem Ende des Plattformvertrags (Art. 30 Abs. 5 der Verordnung (EU) 2022/2065). Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Steuernummern in den Aufzeichnungen nach § 22f Abs. 3 UStG bewahren wir nach Ziffer 21 auf. Firma, Name der Ansprechperson, Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer und Ihre Mitteilungen über deren Änderung (§ 6 Abs. 6 und § 32 Abs. 6 der Bedingungen für Servicepartner) speichern wir darüber hinaus, solange ein Registereintrag zu Ihnen besteht, also über das Ende jeder Schutzfrist hinaus (Ziffer 14), und bis zum Abschluss aller Vorgänge nach Ziffer 14 und aller geltend gemachten Ansprüche aus dem Plattformvertrag; bis dahin nutzen wir sie nur für den Kundenschutz und die Abwicklung dieser Ansprüche, etwa für Auskunftsverlangen, Anhörungen und Zahlungsaufforderungen (§ 34 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner). Rechtsgrundlage dafür ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Ansprechpersonen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Durchsetzung des Kundenschutzes und unserer Ansprüche. Die Ausweiskopie löschen wir spätestens 6 Monate nach dem Ende des Plattformvertrags; für einen Widerruf der Einwilligung gilt der Absatz zur Nachverfolgbarkeit.

6. Steuer-, Gewerbe- und Versicherungsangaben

Mit der Aufnahme erheben wir Angaben, die wir für Rechnungen in Ihrem Namen, für gesetzliche Meldungen und zum Schutz der Kunden benötigen.

Welche Daten wir verarbeiten:

• ob Sie als natürliche Person oder als Gesellschaft oder anderer Rechtsträger handeln, und, wenn Sie in ein Register eingetragen sind, Registergericht und Registernummer • Steuernummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder die Angabe, dass Sie die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG nutzen • wenn Sie eine natürliche Person sind, Ihr Vor- und Nachname, Ihr Geburtsdatum, Ihre Steuer-Identifikationsnummer und die Anschrift Ihres Wohnsitzes, wenn sie von Ihrer Geschäftsanschrift abweicht • Tag, Behörde und Nummer der Gewerbeanmeldung • Versicherer, Versicherungsnummer, Deckungssumme und Ablaufdatum der Betriebshaftpflichtversicherung

Für die Rechnungen, die wir in Ihrem Namen ausstellen, genügt Ihre Steuernummer oder Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (§ 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 UStG, für Kleinunternehmer § 34a UStDV, § 15 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner); das System druckt beide Nummern auf die Rechnung, soweit sie vorliegen. Ihre Angabe zur Kleinunternehmerregelung benötigen wir, weil Ihre Rechnungen dann keine Umsatzsteuer ausweisen und auf die Steuerbefreiung hinweisen (§ 34a UStDV) und weil wir Kunden schon vor der Bestellung darauf hinweisen, dass Sie keine Umsatzsteuer berechnen (Ziffer 5). Steuernummer und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verwenden wir außerdem für die Meldungen nach Ziffer 11. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b und c DSGVO.

Bei natürlichen Personen erheben wir Steuer-Identifikationsnummer, Geburtsdatum, Name und Wohnsitz, bei Gesellschaften und anderen Rechtsträgern die Registerangaben, weil wir sie nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz melden müssen (§ 14 Abs. 2 und 3 PStTG, Ziffer 11). Die Registerangaben verwenden wir außerdem zur Nachverfolgbarkeit (Ziffer 5). Die Steuer-Identifikationsnummer speichern wir verschlüsselt.

Gewerbeanmeldung und Betriebshaftpflicht erfassen wir als Angaben zu Ihrer selbständigen Tätigkeit und zur Absicherung von Schäden bei Kunden; eine Bestätigung beim Versicherer holen wir nicht ein (§ 5 Abs. 1 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Ihre Bankverbindung speichern wir nicht. Auszahlungen erhalten Sie von Stripe auf das Bankkonto, das Sie bei Stripe hinterlegen (Ziffer 10).

Fehlt eine dieser Angaben, soweit wir sie von Ihnen verlangen, oder ist die Betriebshaftpflicht abgelaufen, schlagen wir Sie für neue Anfragen nicht vor und bestimmen Sie nicht als Vertragspartner eines Reinigungsabos; bereits zugesagte Einsätze bleiben unberührt. Bei der Planung von Einsätzen, bei Wäschetouren, beim Versand von Angeboten und beim Anbietertausch in der Einsatzliste unserer Verwaltung prüft das System diese Angaben nicht (Ziffer 18).

Freistellungsbescheinigung: Legen Sie uns für Leistungen, die Bauleistungen nach § 48 Abs. 1 Satz 3 EStG sind, etwa Sanitär-, Elektro-, Maler- und Reparaturarbeiten an Gebäuden, eine Freistellungsbescheinigung Ihres Finanzamts nach § 48b EStG vor, verarbeiten wir sie mit den Angaben darin, etwa Name, Anschrift und Steuernummer, ausstellendem Finanzamt, Geltungsdauer und, wenn sie nur für bestimmte Bauleistungen gilt, Umfang der Freistellung und Leistungsempfänger. Wir verwenden sie nur, um sie Kunden, die nach § 48 EStG zum Steuerabzug verpflichtet sein können, etwa weil sie eine solche Leistung für ihr Unternehmen bestellen, auf deren Verlangen in Ihrem Namen zu übermitteln, damit sie keinen Steuerabzug für Ihre Rechnung vornehmen müssen (§ 48 Abs. 2 EStG, § 6 Abs. 4 der Bedingungen für Servicepartner). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Empfänger: Kunden erhalten Name, Anschrift, Steuernummer und, soweit vorhanden, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auf den Rechnungen in Ihrem Namen, vor der Bestellung außerdem Ihre Angabe zur Kleinunternehmerregelung (Ziffer 5); Kunden, die nach § 48 EStG zum Steuerabzug verpflichtet sein können, erhalten auf Verlangen Ihre Freistellungsbescheinigung, wenn Sie uns eine vorgelegt haben; das Bundeszentralamt für Steuern erhält die Meldeangaben (Ziffer 11); außerdem unsere Steuerberatung.

Speicherdauer: Für die Dauer der Zusammenarbeit. Angaben auf Rechnungen und in Meldungen bewahren wir nach den Fristen aus Ziffer 21 auf. Eine Freistellungsbescheinigung, die wir einem Kunden übermittelt haben, bewahren wir mit diesem Schriftwechsel als Handels- und Geschäftsbrief nach Ziffer 21 auf. Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Steuernummern in den Aufzeichnungen nach § 22f Abs. 3 UStG bewahren wir nach Ziffer 21 auf.

7. Nachweise

Für bestimmte Leistungen benötigen wir Nachweise über Sie oder Ihre Servicekräfte.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Nachweise mit Art, Datei, ausstellender Stelle, Register- oder Aktenzeichen, Gültigkeit und Stand der Prüfung mit Zeitpunkt, prüfender Person und gegebenenfalls dem Grund einer Ablehnung, etwa Haftpflichtversicherung, Fachnachweis, Eintragung in die Handwerksrolle und Erlaubnis zur Kinderbetreuung, jeweils soweit eine Leistung sie verlangt • zur Bescheinigung über die Belehrung nach § 43 Abs. 1 IfSG, zum Führerschein und zur Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung eine von Ihnen hochgeladene Kopie mit den darauf stehenden Angaben, etwa Name, Lichtbild, Geburtsdatum, Nummer und Klassen, auf der Schlüsselzahlen und andere Angaben zur Gesundheit geschwärzt sind • Erinnerungen an ablaufende Nachweise

Welche Nachweise erforderlich sind, richtet sich nach den Leistungen, die Sie übernehmen. Einen im Anbieterbereich hochgeladenen Nachweis prüfen wir, bevor er gilt. Wir prüfen, ob er vollständig und lesbar ist und nach seinem Inhalt, insbesondere seinem Gültigkeitsdatum, gilt (§ 6 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner); eine Bestätigung beim Aussteller, etwa beim Versicherer, holen wir nicht ein (§ 5 Abs. 1 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen). Die Prüfung nimmt Ihnen nicht die Verantwortung dafür ab, dass Sie die rechtlichen Voraussetzungen Ihrer Leistungen erfüllen und nur geeignete Servicekräfte mit den vorgeschriebenen Nachweisen einsetzen; welche Servicekraft einen Einsatz ausführt, entscheiden Sie (§ 6 Abs. 3 und § 11 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner, § 19 Abs. 3 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen). Die Personen mit Zugang zu Ihrem Anbieterbereich erinnern wir 30 und 7 Tage vor Ablauf eines Nachweises per E-Mail. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt im Schutz der Kunden, in deren Zuhause die Leistungen erbracht werden.

Von der Bescheinigung über die Belehrung nach § 43 Abs. 1 IfSG, dem Führerschein und der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung laden Sie nur Kopien hoch, auf denen Schlüsselzahlen und andere Angaben zur Gesundheit geschwärzt sind (§ 6 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner). Eine Kopie mit erkennbaren Angaben zur Gesundheit erkennen wir nicht an und löschen sie. Angaben zur Gesundheit erfassen wir nicht (Art. 9 DSGVO).

Nachweise, die Sie oder eine Servicekraft im Anbieterbereich hochladen, legen wir bei Ihnen als Servicepartner ab, auch wenn sie eine einzelne Servicekraft betreffen, etwa einen Führerschein. Art, Dateiname, Datum, Gültigkeit, Stand und gegebenenfalls den Grund einer Ablehnung sehen alle Personen mit Zugang zu Ihrem Anbieterbereich. Bitte verwenden Sie Dateinamen ohne den Namen der Servicekraft. In unserem Betrieb sehen Nachweise nur Personen mit der Berechtigung zur Partnerverwaltung. Kunden sehen zu ihrem Einsatz nur Art, Gültigkeit und gegebenenfalls Deckungssumme der Nachweise, die der Servicepartner für die Leistung hinterlegt hat, nie die Datei.

Fehlt ein erforderlicher Nachweis oder ist er abgelaufen, erhalten Sie für die betroffenen Leistungen keine neuen Einsatzanfragen, auch nicht in bestehenden Leistungsverträgen, und wir schließen dafür keine neuen Leistungsverträge in Ihrem Namen; bereits zugesagte Einsätze bleiben unberührt (§ 6 Abs. 4 der Bedingungen für Servicepartner). Beim Anbietertausch in der Einsatzliste unserer Verwaltung prüft das System das nicht (Ziffer 18). Für die Bestimmung des Vertragspartners eines Reinigungsabos und für Terminvorschläge verlangt das System die Nachweise für alle Leistungen, für die Sie freigegeben sind (Ziffer 18).

Empfänger: Kunden im oben genannten Umfang und für E-Mails Brevo (Ziffer 4).

Speicherdauer: Für die Dauer der Zusammenarbeit. Einen ersetzten oder abgelaufenen Nachweis bewahren wir nur auf, solange er zum Nachweis der früheren Prüfung erforderlich ist, längstens bis zum Ablauf der Verjährungsfristen für Ansprüche aus den Einsätzen, für die er galt (Ziffer 21).

8. Servicekräfte

Setzt ein Servicepartner Beschäftigte oder andere Servicekräfte für vermittelte Leistungen ein, erhalten wir deren Angaben in der Regel vom Servicepartner, im Übrigen von der Servicekraft selbst, etwa bei der Nutzung des Anbieterbereichs. Diese Hinweise gelten auch für Servicekräfte. Servicekräfte tragen wir nach Ihren Angaben ein. Nach § 27 Abs. 6 der Bedingungen für Servicepartner machen Sie diese Hinweise jeder Servicekraft zugänglich, sobald Sie uns ihre Angaben übermitteln, spätestens innerhalb eines Monats und vor der ersten Einsatzanfrage oder Mitteilung an sie. Die Hinweise sind jederzeit unter conci-home.de/datenschutz-partner abrufbar.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Name, Telefonnummer, Art der Beschäftigung, Stundenkostensatz, Wochenstunden, höchste tägliche Einsatzzeit, ob die Servicekraft fahren kann, und ihr Status • Verfügbarkeiten mit Wochentagen und Uhrzeiten und eingetragene Abwesenheiten • Nachweise zur Servicekraft • Einsätze mit Zeiterfassung, freiwillig übermitteltem Standort bei der Ankunft, Fotos und Nachrichten (Ziffer 9)

Wir verarbeiten diese Angaben, um Einsätze zu planen und dabei Termine und Servicekräfte vorzuschlagen, festzustellen, ob die für eine Leistung verlangten Nachweise vorliegen, und die Ausführung nachzuweisen. Den Stundenkostensatz verwenden wir nicht für die Planung, sondern für die interne wirtschaftliche Auswertung nach Ziffer 5. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO und, soweit Sie selbst als Servicekraft tätig sind, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; unser berechtigtes Interesse und das des Servicepartners liegen in der ordnungsgemäßen Durchführung der vermittelten Leistungen und im Schutz der Kunden. Nutzt die Servicekraft selbst einen Zugang zum Anbieterbereich, gilt dafür Ziffer 4.

Für Terminvorschläge in unserer Disposition stuft das System jeden möglichen Termin je Servicekraft automatisch ein. Es verwendet dafür Wochenzeiten, Abwesenheiten und höchste tägliche Einsatzzeit der Servicekraft, ihre bereits geplanten Einsätze mit deren Anschriften, die daraus ohne Kartendienst geschätzte Fahrzeit vom vorherigen Einsatzort oder vom Sitz des Servicepartners, ihre Auslastung am jeweiligen Tag, frühere Einsätze derselben Servicekraft im selben Zuhause und die Wartezeit bis zum Termin (§ 20 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner). Soweit dabei Aufenthaltsort und Auslastung einer Servicekraft bewertet werden, ist das Profiling (Art. 4 Nr. 4 DSGVO). Den Termin wählt ein Mensch; ob Sie eine Einsatzanfrage annehmen und welche Servicekraft Sie einsetzen, entscheiden Sie (§ 8 Abs. 3 und § 11 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse und das des Servicepartners liegen in kurzen Wegen und planbaren Arbeitstagen.

Empfänger: Kunden sehen zu ihrem Einsatz den Namen der Servicekraft zusammen mit der Durchschnittsbewertung des Servicepartners und mit Art, Gültigkeit und gegebenenfalls Deckungssumme der Nachweise, die der Servicepartner für die Leistung hinterlegt hat, nie Dateien.

Speicherdauer: Solange die Servicekraft für den Servicepartner eingesetzt wird. Angaben zu ausgeführten Einsätzen bewahren wir nach Ziffer 9 auf.

9. Vermittlung von Leistungsverträgen und Ausführung von Einsätzen

Wir wählen für Anfragen von Kunden Servicepartner aus, schließen Leistungsverträge in Ihrem Namen, senden Ihnen Einsatzanfragen zu Ihren Leistungsverträgen und dokumentieren die Ausführung.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Einsatzanfragen mit Preis und Provision, Ihre Zusage oder Ablehnung mit freiwillig angegebenem Grund und der Zeitpunkt Ihrer Antwort • Ergebnis der Beitragsprüfung zu Angeboten in Ihrem Namen und die Begründung einer Zustimmung zum Versand • Aufbruch zum Termin mit Zeitpunkt, Zeiterfassung mit Ankunft, Beginn, Pausen und Ende, abgerechneten Minuten sowie Korrekturen mit Grund und korrigierender Person • Ihr Standort bei der Ankunft, wenn Sie ihn freiwillig mitschicken • Fotos, Materialbelege mit Händler und Kosten, Hinweise zum Abschluss, Meldungen wie „niemand angetroffen“, Rückgaben von Einsätzen mit Grund und Nachrichten • beim Wäscheservice Ihre Zuordnung zu einer Wäschetour, die von Ihnen mitgeteilte Zählung je Sack und Wäscheart mit jeder Änderung und die Rückgabe

Für eine Anfrage schlägt das System Servicepartner vor, die die Leistung im Gebiet übernehmen, eine einsatzbereite Servicekraft haben, vollständig aufgenommen sind, die erforderlichen Nachweise haben und die weiteren Voraussetzungen nach Ziffer 18 erfüllen. Die Vorschläge sind nach der durchschnittlichen Bewertung sortiert, bei gleicher Bewertung in der Reihenfolge nach Ziffer 18, und zeigen unter anderem Satz, Anfahrtspauschale, eine ohne Kartendienst geschätzte Fahrzeit und frühere Einsätze im selben Zuhause. Welchen Servicepartner wir auswählen und in dessen Namen wir dem Kunden ein Angebot übermitteln, entscheidet ein Mensch. Vor dem Versand eines Angebots prüft das System, ob Ihre Provision ohne Umsatzsteuer abzüglich der Zahlungsgebühren einen Mindestbeitrag zu den Kosten der Plattform erreicht. Erreicht sie ihn nicht, versenden wir das Angebot nur mit begründeter Zustimmung einer dazu berechtigten Person; ein niedrigerer Provisionssatz kann deshalb dazu führen, dass wir einen anderen geeigneten Servicepartner auswählen oder ein Angebot in Ihrem Namen nicht oder erst nach dieser Zustimmung versenden (§ 20 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner). Bestellt ein Kunde ein Reinigungsabo über eine Bestellübersicht, bestimmt das System den Servicepartner nach dieser Reihenfolge automatisch (Ziffer 18). Beim Wäscheservice ist Vertragspartner der Servicepartner, den wir der jeweiligen Wäschetour bei der Bestellung zugeordnet hatten; ein späterer Wechsel berührt bestehende Bestellungen nicht (§ 20 Abs. 8 der Bedingungen für Servicepartner). Einsatzanfragen senden wir an den Servicepartner, der Vertragspartner des Kunden ist; bei der Planung eines Einsatzes prüft das System das, beim Anbietertausch in der Einsatzliste unserer Verwaltung nicht (Ziffer 18). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Beim Wäscheservice gibt es keine Einsatzanfragen (§ 8 Abs. 8 der Bedingungen für Servicepartner). Wir verarbeiten Ihre Zuordnung zu einer Wäschetour, übermitteln Ihnen die Bestellungen gesammelt für jeden Abholtag in Textform und erfassen die von Ihnen mitgeteilte Zählung je Sack und Wäscheart und die Rückgabe, um die Leistung in Ihrem Namen abzurechnen; jede Änderung einer erfassten Zählung protokollieren wir (Ziffer 17). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in einer richtigen Abrechnung.

Zeiterfassung, Fotos, Belege und Meldungen dienen der Abrechnung, dem Nachweis der Ausführung gegenüber dem Kunden und der Bearbeitung von Reklamationen; über den Aufbruch zum Termin benachrichtigen wir den Kunden, damit er sich auf die Ankunft einstellen kann (§ 9 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in diesen Zwecken.

Geben Sie einen Einsatz zurück oder lehnen Sie eine Einsatzanfrage ab, speichern wir Ihre Angabe zum Grund, um Ersatz zu suchen und den Ablauf nachzuweisen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in diesen Zwecken. Bitte machen Sie dabei und in anderen freien Texten, etwa Hinweisen zum Abschluss, Meldungen und Nachrichten, keine Angaben zu Ihrer Gesundheit oder zu anderen besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 Abs. 1 DSGVO), weder zu sich selbst noch zu anderen Personen; es genügt, dass Sie verhindert sind. Den Grund einer Ablehnung sehen außer Ihnen nur Personen unseres Betriebs. Den Grund einer Rückgabe erhalten außerdem Kunden in der Datei, die sie im Kundenkonto unter „Ihre Daten“ herunterladen können, weil er zu ihrem Einsatz gespeichert ist (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 15 DSGVO).

Den Standort übermitteln Sie nur, wenn Sie bei der Ankunft ausdrücklich wählen, ihn mitzuschicken; erst dann fragt Ihr Browser den Standort Ihres Geräts ab (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Ohne Standort bleibt die Ankunftsmeldung möglich. Der Standort belegt die Ankunft am Einsatzort, etwa bei einer Reklamation, und ist für Kunden nicht sichtbar. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt im Nachweis der Ausführung.

Fotos zu einem Einsatz verkleinert Ihr Browser vor dem Hochladen; dabei entfallen in der Regel Metadaten wie Aufnahmezeitpunkt, Gerät oder Aufnahmeort. Lässt sich ein Foto nicht verkleinern, etwa weil Ihr Browser das Bildformat nicht darstellen kann, speichern wir es wie andere hochgeladene Dateien, etwa Belege, unverändert mit diesen Metadaten, und Kunden erhalten Fotos zu ihrem Einsatz dann ebenfalls mit ihnen. Möchten Sie das vermeiden, schalten Sie die Ortsangabe Ihrer Kamera ab oder entfernen Sie die Metadaten vor dem Hochladen.

Zugangsdaten, die Kunden in ihrem Kundenkonto hinterlegen, geben wir an Servicekräfte nicht weiter; auch Personen unseres Betriebs zeigt das System sie nicht an. Schlüssel nehmen wir nicht in Verwahrung. Übergibt ein Kunde einer Servicekraft einen Schlüssel, sind Sie von dieser Übergabe an für ihn verantwortlich (§ 9 Abs. 5 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen); Angaben dazu verarbeiten Sie als eigener Verantwortlicher. Übergaben von Schlüsseln erfasst unser System nicht.

Name und Telefonnummer eines Kunden sehen Sie ab einer Stunde vor dem geplanten Beginn bis 2 Stunden nach dem geplanten Ende und während Sie unterwegs oder vor Ort sind. Wer für die Kundendaten verantwortlich ist, die Sie erhalten, regelt Ziffer 2.

Öffnen Sie für die Anfahrt den Link zu Google Maps, übermittelt Ihr Gerät die Einsatzadresse oder deren Koordinaten an Google, das sie nach eigenen Bedingungen verarbeitet.

Empfänger: Kunden sehen zu ihrem Einsatz den Namen der eingeteilten Servicekraft, solange keine eingeteilt ist, den Namen Ihrer Ansprechperson, die Durchschnittsbewertung und die für die Leistung verlangten Nachweise des Servicepartners, die erfassten Zeiten und die Fotos und erhalten eine Nachricht, wenn die Servicekraft zum Termin aufbricht, außerdem in der Datei „Ihre Daten“ den Grund einer Rückgabe; Google, wenn Sie den Navigationslink öffnen.

Speicherdauer: Den Standort bei der Ankunft löschen wir 13 Monate nach dem Einsatz, wenn zu diesem Einsatz keine Reklamation, keine Rückbuchung und kein Anspruch offen ist. Fotos, Hinweise zum Abschluss und Meldungen zu einem Einsatz löschen wir am Ende des Kalenderjahres, das 3 Jahre nach dem Einsatz liegt, soweit sie nicht als Buchungsbelege, als Handels- und Geschäftsbriefe oder zu einer Reklamation länger aufzubewahren sind oder für einen geltend gemachten Anspruch benötigt werden (Ziffer 21). Löscht der Kunde sein Konto und ist sein Haushalt keinem weiteren Konto zugeordnet, löschen wir die Fotos zu den Einsätzen in diesem Haushalt schon dann, außer Fotos zu einer Reklamation. Nachrichten, die Sie oder Ihre Servicekräfte einem Kunden schreiben, bleiben auch nach der Löschung seines Kontos beim Vorgang gespeichert, solange wir sie als Handels- und Geschäftsbriefe aufbewahren müssen oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, bei Schutzkunden bis zum Ende der Speicherdauer des Registereintrags (Ziffer 14 und 21). Nachrichten des Kunden ersetzen wir durch einen Löschvermerk, wenn er sein Konto löscht, auch bei Schutzkunden. Die übrigen Angaben speichern wir für die Dauer der Zusammenarbeit. Danach bewahren wir Buchungsbelege sowie Handels- und Geschäftsbriefe nach den Fristen aus Ziffer 21 auf. Die übrigen Angaben zu Einsätzen bei Schutzkunden bewahren wir bis zum Ende der Speicherdauer des Registereintrags auf (Ziffer 14). Im Übrigen bewahren wir Angaben auf, solange wir sie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen aus einem Einsatz, einem Leistungsvertrag oder den Bedingungen für Servicepartner benötigen, auch für unsere Ansprüche gegen Sie und für Ihre Ansprüche gegen Kunden, längstens bis zum Ablauf der Verjährung (Ziffer 21).

10. Zahlung, Provision und Abrechnung

Zahlungen der Kunden aus Ihren Leistungsverträgen laufen über Stripe Connect. Sie eröffnen dafür ein eigenes Konto bei Stripe, sind Empfänger dieser Zahlungen und erhalten die Auszahlungen von Stripe auf Ihr bei Stripe hinterlegtes Bankkonto. Unsere Provision behält Stripe bei jeder Zahlung für uns ein. Rechnung, Zahlung und Provision eines Einsatzes richten sich nach dem Leistungsvertrag: Das System erstellt die Rechnung im Namen des Servicepartners, der Vertragspartner des Kunden ist, berechnet die Provision nach dessen Provisionssatz, und Stripe zahlt an dessen Konto.

Welche Daten wir verarbeiten:

• für die Eröffnung Ihres Stripe-Kontos Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Firmenname, eine Beschreibung der Leistungen und Ihre Partnerkennung, die wir an Stripe übermitteln • die Kennung Ihres Stripe-Kontos und dessen Stand, den wir von Stripe erhalten: ob Ihre Angaben vollständig sind, ob Zahlungen und Auszahlungen freigeschaltet sind, welche Angaben Stripe noch benötigt und, wenn Stripe Ihr Konto einschränkt oder ablehnt, der Grund dafür in der von Stripe übermittelten Form, etwa eine laufende Prüfung, eine abgelaufene Frist, eine Pause oder eine Ablehnung, auch wegen eines Verdachts auf Betrug oder rechtswidrige Tätigkeiten oder wegen eines möglichen Treffers auf einer Liste gesperrter Personen oder Unternehmen • Zahlungen, Erstattungen, Rückbuchungen, Zuschüsse und einbehaltene Provisionen je Rechnung • Rechnungen in Ihrem Namen, Provisionsabrechnungen, offene Forderungen und Auszahlungen

Identitätsangaben, Bankverbindung und die weiteren Angaben, die Stripe für die Eröffnung Ihres Kontos und zur Erfüllung eigener gesetzlicher Pflichten, etwa zur Verhinderung von Geldwäsche, verlangt, erfassen Sie auf einer Seite von Stripe. Stripe verarbeitet sie als eigener Verantwortlicher nach seiner Datenschutzerklärung. In unserem System speichern wir davon nur die Kennung und den Stand Ihres Kontos.

Stripe verarbeitet die Daten je nach Tätigkeit in unserem Auftrag oder als eigener Verantwortlicher, etwa zur Betrugsprävention und zur Erfüllung eigener gesetzlicher Pflichten. Welche Gesellschaft der Stripe-Gruppe zuständig ist, richtet sich nach den Bedingungen von Stripe; Einzelheiten nennt die Datenschutzerklärung von Stripe unter stripe.com/privacy.

Den Grund einer Einschränkung oder Ablehnung Ihres Stripe-Kontos sehen in unserem Betrieb nur Personen mit der Berechtigung, Servicepartner oder unser Änderungsprotokoll einzusehen; im Änderungsprotokoll steht er, wenn sich die Freischaltung für Zahlungen ändert (Ziffer 17). Ihr Anbieterbereich zeigt Ihnen die Art der Einschränkung. Wir verwenden den Grund nur, um den Stand Ihres Kontos einzuordnen und festzustellen, ob wir Leistungsverträge in Ihrem Namen vermitteln können (Ziffer 18); einen Verdacht, den Stripe damit äußert, prüfen und bewerten wir nicht selbst. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Gibt der von Stripe übermittelte Grund einen Verdacht auf Betrug oder rechtswidrige Tätigkeiten wieder, ist er eine Einordnung aus der Prüfung durch Stripe und keine Feststellung einer Straftat; wir verarbeiten ihn auch dann nur zu den genannten Zwecken und auf derselben Rechtsgrundlage, bewerten ihn nicht strafrechtlich und geben ihn nicht an Kunden oder andere Servicepartner weiter.

Wir verwenden die Zahlungs- und Abrechnungsdaten, um Zahlungen Ihrer Kunden abzuwickeln, Ihre Provision abzurechnen und Ihnen offene Forderungen und Auszahlungen anzuzeigen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Provisionsabrechnungen und Buchungsbelege bewahren wir auch zur Erfüllung steuerrechtlicher Pflichten auf (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO).

Weil wir über die Plattform Leistungen von Servicepartnern an Verbraucher unterstützen, führen wir als Verantwortliche über jede dieser Leistungen Aufzeichnungen nach § 22f Abs. 3 UStG in Verbindung mit Art. 54c Abs. 2 der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 282/2011: Name, Anschrift und E-Mail-Adresse des Servicepartners, seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder Steuernummer und seine Bankverbindung, soweit sie uns vorliegen, Beschreibung und Wert der Leistung, Postleitzahl und Ort sowie Tag der Leistung und die Auftrags- oder Rechnungsnummer. Auf Anforderung übermitteln wir diese Aufzeichnungen elektronisch an das Finanzamt (§ 22f Abs. 4 UStG). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Rechnungen über Leistungen aus Ihren Leistungsverträgen stellen wir in Ihrem Namen aus und stellen sie Ihnen im Anbieterbereich bereit; insoweit handeln wir als Ihr Auftragsverarbeiter (Ziffer 2).

Solange Stripe für Ihr Konto nicht Zahlungen und Auszahlungen freigeschaltet hat, erhalten Sie keine neuen Einsatzanfragen, auch nicht in bestehenden Leistungsverträgen, und wir schließen keine neuen Leistungsverträge in Ihrem Namen; bereits zugesagte Einsätze bleiben unberührt (§ 14 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner). Beim Anbietertausch in der Einsatzliste unserer Verwaltung prüft das System das nicht (Ziffer 18).

Empfänger: Stripe; Kunden erhalten die Rechnungen in Ihrem Namen; außerdem unsere Steuerberatung und, soweit wir zur Offenlegung verpflichtet sind, Finanzbehörden.

Speicherdauer: Rechnungen, Provisionsabrechnungen und Buchungsbelege bewahren wir 8 Jahre auf, die Aufzeichnungen nach § 22f Abs. 3 UStG 10 Jahre (Ziffer 21). Kennung und Stand Ihres Stripe-Kontos speichern wir für die Dauer der Zusammenarbeit.

11. Meldungen nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz

Als Betreiberin einer Plattform, über die persönliche Dienstleistungen vermittelt werden, müssen wir Angaben zu Servicepartnern und ihren Vergütungen jährlich an das Bundeszentralamt für Steuern melden, soweit das Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) es verlangt.

Welche Daten wir verarbeiten:

• bei natürlichen Personen Vor- und Nachname, Wohnanschrift, Steuer-Identifikationsnummer mit dem Staat, der sie erteilt hat, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, soweit vorhanden, und Geburtsdatum • bei Unternehmen, die keine natürlichen Personen sind, die in § 14 Abs. 3 PStTG genannten Angaben, etwa Name, Anschrift, Steuer- und Umsatzsteuer-Identifikationsnummer • die Kennung Ihres Finanzkontos und der Name des Kontoinhabers, soweit sie uns vorliegen • als Mitgliedstaat der Europäischen Union, in dem Sie als ansässig gelten, Deutschland, weil wir den Plattformvertrag nur mit Servicepartnern mit Wohnsitz oder Sitz im Inland schließen (§ 1 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner) • je Quartal die gezahlte oder gutgeschriebene Vergütung, die von uns einbehaltenen oder berechneten Gebühren, Provisionen oder Steuern und die Zahl der Tätigkeiten

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit §§ 13, 14, 17, 18 und 24 PStTG. Das Bundeszentralamt für Steuern leitet die Angaben an die zuständigen Landesfinanzbehörden oder die zuständigen Behörden anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union weiter. Die Sie betreffenden gemeldeten Angaben teilen wir Ihnen bis zum 31. Januar des Folgejahres mit (§ 22 Abs. 2 PStTG).

Ihre Angaben prüfen wir auf Plausibilität, die Gültigkeit Ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auch über das Mehrwertsteuer-Informationsaustauschsystem der Europäischen Kommission (§ 18 Abs. 1 PStTG). Zeitpunkt und Ergebnis jeder Prüfung zeichnen wir auf (§ 24 Abs. 1 Nr. 2 PStTG).

Die Meldedatei erstellen wir mit unserer Steuerberatung, die sie übermittelt. Stellen Sie die zu erhebenden Angaben trotz zweimaliger Erinnerung nicht bereit, sperren wir Sie frühestens 60 und spätestens 180 Tage nach der ersten Aufforderung (§ 23 Satz 2 Nr. 1 PStTG, § 31 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner): Wir schlagen Sie für neue Anfragen nicht vor, schließen keine neuen Leistungsverträge in Ihrem Namen, planen keine neuen Einsätze mit Ihnen und nehmen Sie während der Sperre nicht erneut auf; beim Anbietertausch in der Einsatzliste unserer Verwaltung prüft das System die Sperre nicht (Ziffer 18). Bereits zugesagte Einsätze sagen wir in Ihrem Namen ab, bieten den Kunden einen anderen Servicepartner an und kündigen laufende Abos in Ihrem Namen zum nächstmöglichen Zeitpunkt (§ 31 Abs. 5 und § 32 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner). Zahlungen Ihrer Vergütung behalten wir nicht ein. Die Sperre heben wir auf, sobald Sie die Angaben vorlegen (§ 23 Satz 3 PStTG, Ziffer 18).

Empfänger: das Bundeszentralamt für Steuern und über dieses die zuständigen Finanzbehörden; unsere Steuerberatung; bei der Prüfung Ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer die Europäische Kommission und die Steuerverwaltung des Staates, der sie erteilt hat.

Speicherdauer: Aufzeichnungen nach § 24 Abs. 1 PStTG, etwa zu Ihren Angaben und deren Prüfung, zu den Meldungen, zu den Mitteilungen an Sie und zu Aufforderungen, Erinnerungen und einer Sperre, bewahren wir 10 Jahre ab dem Ende des Kalenderjahres auf, in dem sie erstellt wurden, und löschen sie danach (§ 24 Abs. 3 PStTG).

12. Prüfung der Selbständigkeit

Servicepartner sind selbständig tätig. Um prüfen und nachweisen zu können, dass die Zusammenarbeit als selbständige Tätigkeit einzuordnen ist, erfassen wir Merkmale, die für die Abgrenzung von einer abhängigen Beschäftigung nach § 7 Abs. 1 SGB IV von Bedeutung sind.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Zahl Ihrer Auftraggeber außerhalb unserer Plattform • geschätzter Anteil der über uns vermittelten Umsätze an Ihrem Gesamtumsatz • ob Sie eigenes Material einsetzen, Ihre Preise selbst bestimmen und sich vertreten lassen dürfen • Stand, Aktenzeichen, Datum und Ergebnis eines Statusfeststellungsverfahrens nach § 7a SGB IV • Vermerke und Zeitpunkt der letzten Durchsicht

Aus den erfassten Merkmalen zeigt das System unserem Betrieb in Ihrer Akte Hinweise an, und zwar wenn der geschätzte Anteil der über uns vermittelten Umsätze an Ihrem Gesamtumsatz mindestens 83,33 Prozent beträgt, also rund fünf Sechstel (bei einem so hohen Anteil kann die Deutsche Rentenversicherung prüfen, ob eine Plattform wie ein Auftraggeber im Sinne von § 2 Satz 1 Nr. 9 SGB VI zu behandeln ist; Auftraggeber der über uns vermittelten Leistungen sind Ihre Kunden, wir vermitteln nur), wenn Sie keinen Auftraggeber außerhalb unserer Plattform nennen, Ihre Preise nicht selbst bestimmen, ohne eigenes Material arbeiten oder sich nicht vertreten lassen dürfen und wenn kein Verfahren nach § 7a SGB IV vermerkt ist. Soweit Sie eine natürliche Person sind, ist das ein Profiling (Art. 4 Nr. 4 DSGVO). Ein Hinweis hat keine automatische Folge; die Einordnung nehmen Menschen mit fachlicher Beratung vor. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, die zutreffende Einordnung der Zusammenarbeit prüfen und nachweisen zu können und die Folgen einer falschen Einordnung, etwa nachzuzahlende Sozialversicherungsbeiträge, zu vermeiden. In einem Statusfeststellungsverfahren übermitteln wir der Deutschen Rentenversicherung Bund die Angaben, die sie anfordert. Haben Sie das Verfahren beantragt, ist Rechtsgrundlage unsere Mitwirkung nach § 7 Abs. 6 der Bedingungen für Servicepartner (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in einer zutreffenden Entscheidung über den Status der Zusammenarbeit.

Empfänger: die Deutsche Rentenversicherung Bund in einem Statusfeststellungsverfahren sowie unsere Steuerberatung und Rechtsanwälte.

Speicherdauer: Für die Dauer der Zusammenarbeit und danach bis zum Ende des vierten Kalenderjahres nach dem Jahr, in dem die Zusammenarbeit endet, weil mögliche Beitragsansprüche dann regelmäßig verjährt sind (§ 25 Abs. 1 Satz 1 SGB IV). Unterlagen eines Statusfeststellungsverfahrens bewahren wir bis zu dessen bestandskräftigem Abschluss auf, wenn dieser später liegt.

13. Bewertungen und Kennzahlen

Zur Sicherung der Qualität und zur Weiterentwicklung der Plattform werten wir Ihre Einsätze aus.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Bewertungen der Kunden mit Sternen, Stichworten und Kommentar, ohne den Namen des Kunden • Zahl erledigter Einsätze • Anteil angenommener Einsatzanfragen, Anteil abgesagter Einsätze, Anteil der Einsätze mit Reklamation und durchschnittliche Zeit bis zu Ihrer Antwort auf eine Einsatzanfrage • Reklamationen mit Beschreibung, Ihrer Stellungnahme und Ergebnis

Die Kennzahlen berechnen wir aus Ihren tatsächlichen Einsätzen und zeigen eine Quote erst ab einer Mindestzahl von Fällen als Ampel. Sie dienen der Qualitätssicherung und Gesprächen mit Ihnen; auf Verlangen teilen wir Ihnen Ihre Kennzahlen mit. Von diesen Angaben wirkt allein die durchschnittliche Bewertung auf die Auswahl eines Servicepartners: Nach ihr sind die Vorschläge für eine Anfrage sortiert, und nach ihr bestimmt das System den Servicepartner für ein Reinigungsabo (Ziffer 9 und 18; § 20 Abs. 2 und 4 der Bedingungen für Servicepartner). Annahmequote, Absagen, Reklamationen und Antwortzeiten berücksichtigt die Auswahl nicht, und selbsttätig wirken die Kennzahlen auch nicht auf Maßnahmen nach § 24 der Bedingungen für Servicepartner (§ 20 Abs. 6 und § 21 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner). Aus der Ablehnung einer Einsatzanfrage entstehen Ihnen keine Nachteile, insbesondere nicht bei der Auswahl; unberührt bleiben die Prüfung von Hinweisen auf Umgehungen nach § 23 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner (Ziffer 14) und die Kündigung nach § 24 Abs. 5 Buchstabe b der Bedingungen für Servicepartner, wenn Sie in den letzten 6 Monaten keine Leistung über die Plattform erbracht haben und kein von Ihnen zugesagter Einsatz aussteht (§ 8 Abs. 3 und § 21 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner). Soweit Sie eine natürliche Person sind, ist die Auswertung eine Bewertung Ihrer Arbeitsleistung (Profiling nach Art. 4 Nr. 4 DSGVO). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Qualität der vermittelten Leistungen.

Bewertungen mit einem oder zwei Sternen markiert das System automatisch zur Durchsicht (§ 21 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner); unsere Verwaltung zeigt diese Markierung nicht gesondert an. Die Markierung allein ändert und entfernt keine Bewertung und wirkt nicht auf die Auswahl.

Reklamationen leiten wir Ihnen weiter, damit Sie Stellung nehmen und Ihre Pflichten aus dem Leistungsvertrag erfüllen können (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Haben sich Kunden wiederholt berechtigt über Qualität oder Verhalten beschwert, können diese Reklamationen Grundlage einer Einschränkung oder Aussetzung nach § 24 Abs. 1 der Bedingungen für Servicepartner sein, nachdem wir Sie in Textform darauf hingewiesen haben, und einer Kündigung nach § 24 Abs. 5 Buchstabe c der Bedingungen für Servicepartner, wenn nach diesem Hinweis keine Besserung eintritt; darüber entscheidet ein Mensch (Ziffer 15). Rechtsgrundlage dafür ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Qualität der vermittelten Leistungen und im Schutz der Kunden.

Einsätze, Rechnungen, Bewertungen und Kennzahlen werten wir außerdem zusammengefasst über alle Servicepartner aus, um Vermittlung, Preise und Abläufe der Plattform zu steuern und zu verbessern (§ 29 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner). Zusammengefasste Daten anderer Servicepartner geben wir nicht an Servicepartner weiter. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Weiterentwicklung unseres Angebots.

Empfänger: Kunden sehen Ihre durchschnittliche Bewertung.

Speicherdauer: Bewertungen speichern wir beim bewerteten Einsatz, solange wir die Unterlagen zu diesem Einsatz aufbewahren (Ziffer 21), auch über das Ende der Zusammenarbeit mit Ihnen hinaus. Löscht ein Kunde sein Konto, entfernen wir seinen Kommentar nur, wenn sein Haushalt keinem weiteren Konto zugeordnet ist; Sterne und Stichworte bleiben in jedem Fall beim Einsatz und in Ihrer Durchschnittsbewertung. Reklamationen speichern wir bis zum Ablauf der Verjährungsfristen für Ansprüche aus dem Einsatz (Ziffer 21). Die übrigen Angaben speichern wir für die Dauer der Zusammenarbeit.

14. Kundenschutz und Prüfung von Umgehungen

Nach den Bedingungen für Servicepartner und, soweit Sie eine unterzeichnet haben, nach einer Kundenschutzvereinbarung haben Sie sich verpflichtet, mit Schutzkunden während der Schutzfrist weder selbst noch über Dritte Leistungen außerhalb der Plattform zu vereinbaren, zu erbringen oder abzurechnen, für Leistungen an sie keine Zahlungen außerhalb des Zahlungswegs der Plattform anzunehmen, sie nicht gegen Entgelt oder einen anderen Vorteil an Dritte zu vermitteln, damit diese Leistungen außerhalb der Plattform erbringen, und sie nicht mit Kontaktdaten oder Kenntnissen aus der Plattform anzusprechen, um Leistungen außerhalb der Plattform anzubahnen (§ 22 Abs. 7 der Bedingungen für Servicepartner). Schutzkunden sind Kunden, die wir Ihnen während des Plattformvertrags oder, nach einer von Ihnen unterzeichneten Vereinbarung, schon davor vermittelt haben, und die Personen, die mit ihnen in dem Zuhause leben, für das wir vermittelt haben, soweit es um Leistungen für dieses Zuhause geht (§ 22 Abs. 3 und 4 der Bedingungen für Servicepartner). Eine Anfrage, vor einem Angebot einen Termin vor Ort beim Kunden wahrzunehmen, steht dabei einer Einsatzanfrage gleich (§ 8 Abs. 9 der Bedingungen für Servicepartner). Damit wir diesen Kundenschutz durchsetzen können, führen wir ein Kundenschutzregister und prüfen Hinweise auf Umgehungen.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Registereinträge zu den Haushalten, die wir Ihnen vermittelt haben, auch wenn wir in Ihrem Namen nur ein Angebot übermittelt oder eine Bestellung angenommen oder Ihnen nur eine Einsatzanfrage gesandt haben, mit Art und Nummer der Vermittlung, den Zeitpunkten der ersten und der letzten Vermittlung und des letzten ausgeführten Einsatzes und dem Ende der Schutzfrist (§ 22 Abs. 5 und 10 der Bedingungen für Servicepartner) • unsere Anfragen an Sie, vor einem Angebot einen Termin vor Ort beim Kunden wahrzunehmen, mit Kunde, Anschrift und Zeitpunkt; sie ergeben sich aus unserem Schriftwechsel mit Ihnen, nicht aus dem Kundenschutzregister • Ihre Anträge auf Berichtigung eines Registereintrags mit Ihrer Schilderung, einem beigefügten Nachweis und unserer Entscheidung • Hinweise auf eine mögliche Umgehung: die Art eines Fundes in Ihren Nachrichten wie Rufnummer, E-Mail-Adresse, Nachrichtendienst oder Zahlung an der Plattform vorbei, ohne den Wortlaut; Ablehnungen von Einsatzanfragen und Rückgaben zugesagter Einsätze für einen Schutzkunden, wenn dieser innerhalb von 30 Tagen danach kündigt, absagt oder ein Angebot ablehnt, wobei eine Ablehnung oder Rückgabe für sich keinen Verdacht begründet und keine Maßnahme auslöst (§ 8 Abs. 3 und § 23 Abs. 2 der Bedingungen für Servicepartner); das Ende regelmäßiger Buchungen nach Ihren Einsätzen; eine neue Anmeldung unter der Anschrift eines Schutzkunden; Meldungen von Kunden und Vermerke unseres Betriebs • Vorgänge mit Nachweisen, Anhörung, Ihrer Stellungnahme, begründeter Entscheidung, Auftragsvolumen und dessen Grundlage, Forderung, Zahlungsfrist und Erledigung • Fassung und Datum der Bedingungen für Servicepartner, denen Sie zugestimmt haben, und, soweit unterzeichnet, Ihrer Kundenschutzvereinbarung, dazu das Ende unseres Vertrags mit Ihnen, weil es die Schutzfrist begrenzen kann, sowie Ihre Kontaktangaben aus Ziffer 5 für die dort genannte Dauer

Registereinträge, Hinweise und den automatischen Abgleich der Nachrichten stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt im Schutz unseres Vermittlungsangebots vor Umgehung und in der Geltendmachung unserer Ansprüche. Anfragen zu einem Termin vor Ort, Anhörung, Auskunftsverlangen, Entscheidung und Forderung sowie Ihre Anträge auf Berichtigung bearbeiten wir als Teil unseres Vertrags mit Ihnen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, gilt allein Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

Nachrichten prüft ein automatischer Abgleich beim Versand und im täglichen Lauf. Jeder Hinweis trägt eine Stufe (niedrig, mittel oder hoch), die das System bei automatischen Hinweisen und bei Meldungen von Kunden selbst vergibt; sie ordnet die Hinweise für die Prüfung durch unseren Betrieb und hat für Sie keine automatische Folge. Ein Hinweis ist nur ein Arbeitsmittel: Ob eine Umgehung vorliegt, entscheidet ein Mensch mit Begründung. Vor einer Zahlungsaufforderung und vor einer Maßnahme wegen einer Umgehung erhalten Sie eine Anhörung mit dem Sachverhalt, der Art der Nachweise und einer Frist zur Stellungnahme (§ 23 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner). Im Kundenschutz eröffnet kein Automatismus einen Vorgang, setzt eine Forderung fest oder schränkt Ihre Freigabe ein.

Hinweise und Meldungen von Kunden legen wir Ihnen im Rahmen der Anhörung offen, soweit das für Ihre Stellungnahme erforderlich ist; die Identität eines meldenden Kunden nur, wenn es für die Klärung nötig ist.

Empfänger: Kunden erhalten in der Datei, die sie im Kundenkonto unter „Ihre Daten“ herunterladen können, zu ihrem Haushalt die Registereinträge mit Ihrem Namen oder Ihrer Firma, dem Anlass, den Zeitpunkten und dem Ende der Schutzfrist sowie Art und Stand eines Antrags auf Berichtigung und die Hinweise auf eine mögliche Umgehung mit Art, Zeitpunkt, Stand und Ihrem Namen oder Ihrer Firma, auch wenn sich ein Hinweis als unauffällig erwiesen hat. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit Art. 15 DSGVO, soweit diese Angaben den Kunden betreffen, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse und das der Kunden liegen darin, dass Kunden nachvollziehen können, welchem Servicepartner ein Eintrag oder Hinweis zu ihrem Haushalt gilt und ob sich ein Hinweis als unauffällig erwiesen hat. Verlangt ein Kunde darüber hinaus Auskunft nach Art. 15 DSGVO, teilen wir ihm weitere Angaben zu Ihnen nur mit, soweit sie ihn betreffen und Ihre Rechte oder überwiegenden berechtigten Interessen nicht entgegenstehen (Art. 15 Abs. 4 DSGVO, § 29 Abs. 1 Satz 2 BDSG). Im Streitfall sind außerdem Rechtsanwälte und Gerichte Empfänger.

Speicherdauer: Einen Registereintrag speichern wir bis zum Ende des Kalenderjahres, das 3 Jahre nach dem Ende der Schutzfrist liegt, und löschen ihn dann automatisch, sofern kein offener Vorgang darauf verweist. Hinweise, die sich als unauffällig erweisen, löschen wir 12 Monate nach ihrer Prüfung, Hinweise, die nie geprüft wurden, 12 Monate nach ihrer Entstehung; Hinweise, die einem Vorgang zugeordnet sind, teilen dessen Speicherdauer. Eingestellte Vorgänge löschen wir samt Hinweisen, Nachweisen, Stellungnahmen und Schreiben 12 Monate nach der Entscheidung. Erledigte Vorgänge löschen wir samt Hinweisen, Nachweisen, Stellungnahmen und Schreiben am Ende des Kalenderjahres, das 6 Jahre nach dem Jahr ihrer Erledigung liegt, weil Zahlungsaufforderung und Schriftwechsel Handels- und Geschäftsbriefe sind (§ 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3 und Abs. 4 und 5 HGB, § 147 Abs. 1 Nr. 2 und 3 und Abs. 3 AO). Festgestellte oder geforderte Vorgänge bewahren wir auf, bis sie erledigt oder eingestellt sind; für Buchungsbelege gelten die Fristen aus Ziffer 21. Unsere Anfragen zu einem Termin vor Ort bewahren wir als Handels- und Geschäftsbriefe nach Ziffer 21 auf.

15. Beschwerden, Mediation, Meldungen von Inhalten und Maßnahmen nach den Bedingungen für Servicepartner

Wir bearbeiten Ihre Beschwerden, Ihre Meldungen von Inhalten anderer und Meldungen zu Inhalten, die Sie oder Ihre Servicekräfte auf der Plattform bereitstellen, teilen Ihnen Einschränkungen, Aussetzungen, Kündigungen und Änderungen der Bedingungen für Servicepartner mit und prüfen bei Anlass die Einhaltung Ihrer Pflichten.

Welche Daten wir verarbeiten:

• Beschwerden mit Art, Eingangsweg, Betreff, Schilderung, Bearbeitungsstand, Antwortfrist, Rückfragen, Ihren Ergänzungen, internen Vermerken, Ergebnis und Begründung • Mitteilungen über Einschränkungen, Aussetzungen und Kündigungen mit Grund, Tatsachen und Umständen einschließlich Mitteilungen Dritter, im versandten Wortlaut • Mitteilungen über Änderungen der Bedingungen für Servicepartner • Nachweise, die Sie bei sachlichem Anlass nach § 11 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner vorlegen • Angaben zu einer Mediation nach § 25 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner mit Streitgegenstand, Verlauf und Ergebnis • Meldungen zu Inhalten, die Sie oder Ihre Servicekräfte auf der Plattform bereitgestellt haben, etwa Nachrichten, Fotos oder Hinweise, mit dem gemeldeten Inhalt, unserer Prüfung, Entscheidung und Begründung • Ihre Meldungen von Inhalten anderer als rechtswidrig und Ihre Beschwerden gegen Entscheidungen über Inhalte mit Name, E-Mail-Adresse, Begründung, gemeldetem Inhalt und dessen Fundstelle, Eingangsbestätigung, unserer Prüfung und Entscheidung sowie Warnungen und Aussetzungen nach § 25 Abs. 7 der Bedingungen für Servicepartner

Wir erfüllen damit unsere Pflichten aus Art. 3 und 4 und, soweit die Verordnung sie verlangt, aus Art. 11 und 12 der Verordnung (EU) 2019/1150 sowie aus §§ 24 und 25 der Bedingungen für Servicepartner. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit diesen Vorschriften der Verordnung, soweit sie uns verpflichten, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Klärung von Beschwerden und Maßnahmen und in der Einhaltung der Pflichten aus § 11 der Bedingungen für Servicepartner. Für die jährlichen Angaben zu unserem Beschwerdesystem nach Art. 11 Abs. 4 der Verordnung werten wir Beschwerden nur zusammengefasst ohne Personenbezug aus.

Einschränkungen, Aussetzungen und Kündigungen nach § 24 der Bedingungen für Servicepartner stützen wir auf Tatsachen und Pflichtverletzungen, etwa auf konkrete Tatsachen, die den Verdacht einer Gefährdung der Sicherheit oder des Eigentums von Kunden begründen, auf eine vorsätzliche Schädigung oder auf gefälschte Nachweise. In Mitteilungen und Begründungen würdigen wir sie nicht strafrechtlich (§ 24 Abs. 3 Satz 3 der Bedingungen für Servicepartner).

Kommt es nach § 25 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner zu einer Mediation (Art. 12 der Verordnung (EU) 2019/1150), übermitteln wir der Mediatorin oder dem Mediator die Angaben zum Streitgegenstand, die für die Mediation erforderlich sind, etwa aus Ihrer Beschwerde, und verarbeiten Verlauf und Ergebnis der Mediation. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten.

Meldet uns jemand einen Inhalt, den Sie oder eine Servicekraft auf der Plattform bereitgestellt haben, etwa eine Nachricht, ein Foto oder einen Hinweis, nach Art. 16 der Verordnung (EU) 2022/2065 als rechtswidrig, verarbeiten wir den Inhalt, die Meldung, unsere Prüfung und unsere Entscheidung. Schränken wir deshalb einen Inhalt oder Ihre Freigabe ein, teilen wir Ihnen das mit Begründung mit (Art. 17 der Verordnung). Der meldenden Person teilen wir unsere Entscheidung mit. Erhalten wir Informationen, die den Verdacht einer Straftat begründen, die eine Gefahr für das Leben oder die Sicherheit von Personen darstellt, teilen wir das unverzüglich den zuständigen Strafverfolgungs- oder Justizbehörden mit (Art. 18 der Verordnung). Rechtsgrundlage ist, soweit die Verordnung (EU) 2022/2065 das verlangt, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, rechtswidrige Inhalte von der Plattform fernzuhalten und die Einhaltung der Bedingungen für Servicepartner zu sichern.

Melden Sie oder eine Servicekraft uns einen Inhalt eines anderen als rechtswidrig, etwa eine Bewertung, eine Nachricht oder ein Foto eines Kunden, oder beschweren Sie sich gegen eine Entscheidung über einen Inhalt (Art. 16 und 20 der Verordnung (EU) 2022/2065, § 10 Abs. 7 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, § 21 Abs. 3 und § 25 der Bedingungen für Servicepartner), verarbeiten wir die oben genannten Angaben, um den Eingang zu bestätigen, Meldung oder Beschwerde zu prüfen und Ihnen die Entscheidung mitzuteilen. Ihre Identität teilen wir der Person, deren Inhalt betroffen ist, nur mit, wenn das unbedingt erforderlich ist (Art. 17 Abs. 3 lit. b der Verordnung). Reichen Sie oder eine Servicekraft häufig offensichtlich unbegründete Meldungen rechtswidriger Inhalte oder Beschwerden gegen Entscheidungen über Inhalte ein, setzen wir die Bearbeitung weiterer solcher Meldungen und Beschwerden dieser Person nach vorheriger Warnung in Textform für einen angemessenen Zeitraum aus, höchstens für 3 Monate. Ob ein solcher Missbrauch vorliegt und wie lange die Aussetzung dauert, beurteilt ein Mensch im Einzelfall, insbesondere nach Zahl und Anteil offensichtlich unbegründeter Meldungen oder Beschwerden, der Schwere des Missbrauchs und seiner Folgen und der erkennbaren Absicht (Art. 23 Abs. 2 und 3 der Verordnung, § 25 Abs. 7 der Bedingungen für Servicepartner). Beschwerden nach § 25 Abs. 1 der Bedingungen für Servicepartner bearbeiten wir auch während einer Aussetzung. Rechtsgrundlage ist, soweit die Verordnung (EU) 2022/2065 das verlangt, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und für Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in einer sorgfältigen und missbrauchsfreien Bearbeitung von Meldungen und Beschwerden.

Erlangen wir Kenntnis davon, dass über unsere Plattform eine rechtswidrige Leistung angeboten wurde, informieren wir die Kunden, die diese Leistung in den 6 Monaten, bevor wir davon Kenntnis erlangt haben, über die Plattform gebucht haben, über die Rechtswidrigkeit, die Identität des Servicepartners und ihre Rechtsbehelfe (Art. 32 der Verordnung (EU) 2022/2065). Rechtsgrundlage ist, soweit die Verordnung das verlangt, Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt im Schutz der Kunden vor rechtswidrigen Leistungen.

Empfänger: in einer Mediation die Mediatorin oder der Mediator; bei einer Meldung zu einem Inhalt die meldende Person mit unserer Entscheidung; bei Ihrer Meldung die Person, deren Inhalt betroffen ist, im oben genannten Umfang; in einem Verfahren nach Art. 21 der Verordnung (EU) 2022/2065 die angerufene zugelassene Stelle zur außergerichtlichen Streitbeilegung; bei einer rechtswidrigen Leistung die Kunden nach Art. 32 der Verordnung; beim Verdacht einer Straftat nach Art. 18 der Verordnung die zuständigen Strafverfolgungs- oder Justizbehörden; im Streitfall Rechtsanwälte und Gerichte.

Speicherdauer: Beschwerden mit internen Vermerken bis zum Ende des Kalenderjahres, das 3 Jahre nach dem Abschluss der Beschwerde liegt. Angaben zu einer Mediation speichern wir ebenso lange, gerechnet ab dem Abschluss der Mediation. Mitteilungen und Antworten, die wir Ihnen in Textform senden, und Ihre Schreiben an uns bewahren wir als Handels- und Geschäftsbriefe nach Ziffer 21 auf. Nachweise, die Sie nach § 11 Abs. 5 der Bedingungen für Servicepartner vorlegen, löschen wir 12 Monate nach dem Abschluss der Prüfung des Anlasses; führt die Prüfung zu einer Maßnahme nach § 24 der Bedingungen für Servicepartner, löschen wir sie am Ende des Kalenderjahres, das 3 Jahre nach dem Ende der Maßnahme liegt, bei einer Kündigung nach ihrem Wirksamwerden. Meldungen zu Inhalten, auch Ihre Meldungen von Inhalten anderer, unsere Prüfung und unsere Entscheidung speichern wir bis zum Ende des Kalenderjahres, das 3 Jahre nach der Entscheidung liegt, jedenfalls aber bis zum Abschluss einer Beschwerde gegen die Entscheidung (§ 25 der Bedingungen für Servicepartner, Art. 20 der Verordnung (EU) 2022/2065) oder eines Verfahrens zur außergerichtlichen Streitbeilegung (Art. 21 der Verordnung). Eine Warnung und eine Aussetzung nach § 25 Abs. 7 der Bedingungen für Servicepartner speichern wir bis zum Ende des Kalenderjahres, das 3 Jahre nach der Warnung oder, bei einer Aussetzung, nach deren Ende liegt.

16. Prüfung auf Unregelmäßigkeiten

Einmal täglich prüft unser System die Vorgänge der letzten 180 Tage auf Auffälligkeiten, die auf Fehler, Missbrauch oder Betrug hindeuten können.

Welche Daten wir verarbeiten:

• wiederholte nachträgliche Korrekturen erfasster Zeiten und wiederholte Reklamationen • fehlende Belege, ungewöhnlich hohe Materialkosten und ungewöhnlich lange Arbeitszeiten bei Einsätzen • in Nachrichten nur die Art eines Hinweises auf Geschäfte an der Plattform vorbei, etwa eine Rufnummer, eine E-Mail-Adresse, Barzahlung oder einen Nachrichtendienst, ohne den Wortlaut

Findet die Prüfung eine Auffälligkeit, legt sie einen offenen Hinweis an. Jeder Hinweis erhält automatisch eine Stufe (niedrig, mittel oder hoch), die die Hinweise für die Prüfung durch unseren Betrieb ordnet. Ein Mensch prüft jeden Hinweis und entscheidet, ob er sich bestätigt. Automatische Folgen hat ein Hinweis nicht. Bestätigt ein Mensch einen Hinweis zu Ihnen, prüfen wir Maßnahmen nach § 24 der Bedingungen für Servicepartner; auf die Reihenfolge bei der Auswahl wirkt ein Hinweis nicht. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt darin, Fehler, Missbrauch und Betrug zu verhindern und die Qualität der vermittelten Leistungen zu sichern.

Speicherdauer: Offene Hinweise speichern wir, bis ein Mensch sie geprüft hat. Hinweise, die sich nicht bestätigen, löschen wir 12 Monate nach ihrer Anlage, bestätigte Hinweise 3 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind; mit dem Hinweis löschen wir seine Einträge im Protokoll.

17. Protokolle und Datensicherung

Wir protokollieren wesentliche Vorgänge in unserem System und sichern unsere Datenbank.

Welche Daten wir verarbeiten:

• im Änderungsprotokoll handelnde Person und Rolle, Aktion, betroffener Datensatz, Werte vor und nach der Änderung und Grund, ohne IP-Adresse, etwa beim Hochladen von Nachweisen oder bei Korrekturen der Zeiterfassung • eine tägliche vollständige Sicherungskopie der Datenbank und nach einer Wiederherstellung die vorige Fassung der Datenbank

Das Protokoll dient dem Nachweis, dass wir Daten ordnungsgemäß verarbeiten, der Aufklärung von Fehlern und unberechtigten Zugriffen und dem Nachweis von Erklärungen. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Sicherheit und Nachvollziehbarkeit unseres Systems und im Nachweis nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO. Einträge, die wir als Handels- und Geschäftsbriefe, Buchungsbelege oder Aufzeichnungen nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz aufbewahren müssen, speichern wir außerdem nach Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Die Sicherungskopien liegen auf unserem Server; wir behalten die 14 jüngsten, um Daten nach einem technischen Fehler oder einem Angriff wiederherzustellen. Stellen wir die Datenbank aus einer Sicherung wieder her, bleibt die vorige Fassung der Datenbank auf dem Server erhalten, damit wir die Wiederherstellung prüfen können; nach dieser Prüfung löschen wir sie. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse liegt in der Verfügbarkeit und Belastbarkeit unseres Systems (Art. 32 Abs. 1 lit. c DSGVO).

Empfänger: der Hosting-Dienstleister OVH GmbH, bei dem unser Server betrieben wird und der in unserem Auftrag nach Art. 28 DSGVO tätig ist.

Speicherdauer: Protokolleinträge löschen wir 3 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind; das entspricht der regelmäßigen Verjährung (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). Einträge zu Erklärungen bei der Bestellung, zu Widerrufen, Kündigungen und Vertragsbestätigungen gehören zu den Handels- und Geschäftsbriefen; sie löschen wir 6 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres (§ 147 Abs. 1 Nr. 2 und 3 und Abs. 3 AO). Einträge zu Rechnungen, Zahlungen, Erstattungen, Guthaben und Auszahlungen gehören zu den Buchungsbelegen; sie löschen wir 8 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres (§ 147 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 3 AO). Einträge zu Änderungen Ihrer Stammdaten und zu den Meldungen nach dem PStTG gehören zu den Aufzeichnungen nach § 24 Abs. 1 PStTG; sie löschen wir 10 Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie entstanden sind (§ 24 Abs. 3 PStTG). Eine Sicherungskopie löschen wir, sobald 14 neuere vorliegen, die vorige Fassung der Datenbank nach einer Wiederherstellung, sobald wir die Wiederherstellung geprüft haben.

18. Automatisierte Entscheidungen

Unser System schlägt Servicepartner für neue Anfragen nicht vor, bestimmt sie nicht als Vertragspartner eines Reinigungsabos und lässt keine neuen Einsätze mit ihnen planen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen fehlt:

• eine aktive Freigabe für die jeweilige Leistung und mindestens eine einsatzbereite Servicekraft (Ziffer 5 und 8) • eine vollständige Aufnahme mit Steuerangaben, den Angaben für die Meldungen nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz, Gewerbeanmeldung und einer Betriebshaftpflicht, die nach Ihren Angaben nicht abgelaufen ist (Ziffer 6) • Ihre Zustimmung zu den Bedingungen für Servicepartner, Ihre Erklärung, ob Sie als Unternehmer handeln, und ein vereinbarter Provisionssatz (Ziffer 5) • für die jeweilige Leistung ein gültiger Pflichtnachweis (Ziffer 7) • ein Stripe-Konto, für das Stripe Zahlungen und Auszahlungen freigeschaltet hat (Ziffer 10) • keine Sperre nach § 23 PStTG, weil angeforderte Meldeangaben fehlen (Ziffer 11)

Bereits zugesagte Einsätze bleiben unberührt, außer bei einer Sperre nach § 23 PStTG (Ziffer 11). Die vollständige Aufnahme prüft das System nur bei Vorschlägen für neue Anfragen und bei der Bestimmung des Vertragspartners eines Reinigungsabos, nicht bei der Planung von Einsätzen, bei Wäschetouren und beim Versand von Angeboten. Den Anbietertausch in der Einsatzliste unserer Verwaltung, über den unser Betrieb insbesondere Einsätze eines Abos zuteilt, nimmt ein Mensch vor; das System prüft dabei keine dieser Voraussetzungen und auch nicht, ob der Servicepartner Vertragspartner des Kunden ist. Für die Bestimmung des Vertragspartners eines Reinigungsabos und für Terminvorschläge verlangt das System, dass die Pflichtnachweise für alle Leistungen vorliegen, für die Sie freigegeben sind; fehlt einer, bestimmt es Sie nicht als Vertragspartner eines Reinigungsabos und schlägt keine Termine mit Ihnen vor, auch nicht für andere Leistungen. Diese Entscheidung beruht ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung und kann Ihre Tätigkeit erheblich beeinträchtigen (Art. 22 Abs. 1 DSGVO). Sie ist für die Erfüllung unseres Vertrags mit Ihnen erforderlich (Art. 22 Abs. 2 lit. a DSGVO): Kunden sollen nur Servicepartner vermittelt bekommen, die aufgenommen sind und nach ihren Angaben eine nicht abgelaufene Betriebshaftpflicht haben, deren für die Leistung verlangte Nachweise nach ihrem Inhalt gelten und anerkannt sind, deren Angaben gegenüber Kunden feststehen und deren Zahlungen über Stripe laufen können. Die Sperre wegen fehlender Meldeangaben schreibt zudem § 23 PStTG vor (Art. 22 Abs. 2 lit. b DSGVO). Sobald die fehlende Voraussetzung erfüllt ist, entfällt die Sperre.

Fällt eine Voraussetzung weg, teilen wir Ihnen das spätestens mit dem Wirksamwerden in Textform mit Grund und betroffenen Leistungen mit (§ 24 Abs. 3 der Bedingungen für Servicepartner). Welcher Nachweis fehlt oder bald abläuft, zeigt Ihnen zusätzlich Ihr Anbieterbereich.

Bestellt ein Kunde ein Reinigungsabo über eine Bestellübersicht, bestimmt das System den Servicepartner, in dessen Namen wir den Leistungsvertrag schließen, ebenfalls automatisch: Von den Servicepartnern, die alle Voraussetzungen erfüllen und die Leistung im Gebiet des Kunden übernehmen, nimmt es den mit der besten durchschnittlichen Bewertung; Servicepartner ohne Bewertung stehen hinter bewerteten (§ 20 Abs. 2 und 4 der Bedingungen für Servicepartner). Bei gleicher Bewertung, etwa unter Servicepartnern ohne Bewertung, entscheidet die Reihenfolge des Namens oder der Firma nach den Zeichencodes in unserer Datenbank; dabei stehen etwa Ziffern vor Buchstaben, Großbuchstaben vor Kleinbuchstaben und Umlaute und ß hinter z. Der so bestimmte Servicepartner wird Vertragspartner des Kunden, die anderen erhalten diesen Leistungsvertrag nicht. Soweit die Bewertung eine natürliche Person betrifft, beruht diese Entscheidung auf Profiling (Art. 4 Nr. 4 DSGVO). Sie ist für die Erfüllung unseres Vertrags mit Ihnen erforderlich (Art. 22 Abs. 2 lit. a DSGVO), weil Kunden ein Reinigungsabo ohne Wartezeit bestellen können sollen und die Bedingungen für Servicepartner die Reihenfolge nach der Bewertung vorsehen.

Gegen jede dieser Entscheidungen haben Sie das Recht, das Eingreifen einer Person unseres Betriebs zu erwirken, Ihren Standpunkt darzulegen und die Entscheidung anzufechten (Art. 22 Abs. 3 DSGVO). Wenden Sie sich dazu an die in Ziffer 1 genannten Kontaktwege.

Alle anderen Entscheidungen trifft ein Mensch, etwa welchen Servicepartner wir für eine Anfrage auswählen und ob wir ein Angebot unter dem Mindestbeitrag versenden (Ziffer 9), welchem Servicepartner wir eine Wäschetour zuordnen, ob sich ein Hinweis auf Unregelmäßigkeiten oder eine Umgehung bestätigt und ob wir eine Forderung erheben (Ziffer 14).

19. Empfänger im Überblick

Personenbezogene Daten erhalten außer uns nur die folgenden Empfänger, jeweils im Umfang der beschriebenen Verarbeitung:

• Kunden, denen wir Ihre Leistungen vermitteln, im Umfang von Ziffer 5 bis 9, 13 und 14, auch auf den Rechnungen in Ihrem Namen • weitere Personen mit Zugang zu Ihrem Anbieterbereich im Umfang von Ziffer 4 und 7 • Stripe für die Zahlungsabwicklung (Ziffer 10) • Brevo, ein Dienst der Sendinblue SAS, 17 rue Salneuve, 75017 Paris, Frankreich, und der Gesellschaften ihrer Gruppe, für den Versand von E-Mails als unser Auftragsverarbeiter (Ziffer 4) • Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA, für die Weiterleitung und Absicherung der Verbindungen zu unseren Seiten und für Fehlerberichte als unser Auftragsverarbeiter (Ziffer 4) • der Hosting-Dienstleister OVH GmbH, Oskar-Jäger-Straße 173/K6, 50825 Köln, Deutschland (OVHcloud), bei dem unser Server betrieben wird und der in unserem Auftrag nach Art. 28 DSGVO tätig ist (Ziffer 4 und 17) • der E-Mail-Dienstleister, bei dem unsere E-Mail-Postfächer geführt werden, als unser Auftragsverarbeiter (Ziffer 4.1) • Google, wenn Sie für die Anfahrt den Navigationslink öffnen (Ziffer 9) • das Bundeszentralamt für Steuern für die Meldungen nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz (Ziffer 11) • die Europäische Kommission und die Steuerverwaltung des Staates, der Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erteilt hat, bei deren Prüfung (Ziffer 11) • die Deutsche Rentenversicherung Bund in einem Statusfeststellungsverfahren (Ziffer 12) • in einer Mediation die Mediatorin oder der Mediator (Ziffer 15) • bei einer Meldung zu einem Inhalt, den Sie oder Ihre Servicekräfte bereitgestellt haben, die meldende Person mit unserer Entscheidung (Ziffer 15) • bei Ihrer Meldung eines Inhalts die Person, deren Inhalt betroffen ist, mit Ihrer Identität nur, wenn das unbedingt erforderlich ist (Ziffer 15) • in einem Verfahren nach Art. 21 der Verordnung (EU) 2022/2065 die angerufene zugelassene Stelle zur außergerichtlichen Streitbeilegung (Ziffer 15) • bei einer rechtswidrigen Leistung die Kunden, die sie gebucht haben, nach Art. 32 der Verordnung (EU) 2022/2065 (Ziffer 15) • beim Verdacht einer Straftat nach Art. 18 der Verordnung (EU) 2022/2065 die zuständigen Strafverfolgungs- oder Justizbehörden (Ziffer 15) • unsere Steuerberatung, soweit sie Buchführung, Steuererklärungen und gesetzliche Meldungen für uns übernimmt • Finanzbehörden und andere öffentliche Stellen, soweit wir gesetzlich zur Übermittlung verpflichtet sind (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) • Rechtsanwälte, Gerichte und Versicherungen, soweit das zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; berechtigtes Interesse: Durchsetzung und Abwehr von Ansprüchen)

Wir verkaufen personenbezogene Daten nicht und geben sie nicht zu Werbezwecken an Dritte weiter.

20. Übermittlung in Drittländer

Stripe: Stripe kann Daten in die USA übermitteln. Nach eigenen Angaben hält sich Stripe an das EU-U.S. Data Privacy Framework, für das ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission besteht (Art. 45 DSGVO), und nutzt außerdem die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).

Brevo: Nach eigenen Angaben kann Brevo personenbezogene Daten auch in Drittländer übermitteln, insbesondere nach Indien und in die USA. Ist der Empfänger in den USA nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert, stützt sich die Übermittlung auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission (Art. 45 DSGVO); im Übrigen sichert Brevo solche Übermittlungen durch die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission ab (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).

Cloudflare: Cloudflare kann Daten in die USA übermitteln. Nach eigenen Angaben hält sich Cloudflare an das EU-U.S. Data Privacy Framework, für das ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission besteht (Art. 45 DSGVO), und vereinbart zusätzlich die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).

Google: Öffnen Sie den Navigationslink, verarbeitet Google die Einsatzadresse nach seinen eigenen Bedingungen, auch außerhalb der Europäischen Union.

Hosting-Dienstleister OVH und E-Mail-Dienstleister: Sie verarbeiten die Daten in unserem Auftrag. Eine Übermittlung in ein Drittland lassen wir dabei nur zu, wenn die Voraussetzungen der Art. 44 bis 49 DSGVO erfüllt sind, etwa auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission (Art. 45 DSGVO) oder der Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).

Eine Kopie der geeigneten Garantien nach Art. 46 DSGVO, insbesondere der Standardvertragsklauseln, erhalten Sie auf Anfrage an conci-home@axinity.dev. Den Wortlaut der Standardvertragsklauseln veröffentlicht die Europäische Kommission im Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914 auf eur-lex.europa.eu.

21. Speicherdauer im Überblick

Wir speichern personenbezogene Daten nur so lange, wie es für den jeweiligen Zweck erforderlich ist; die Dauer einzelner Verarbeitungen nennen wir dort. Ist der Zweck entfallen, spätestens nach dem Ende der Zusammenarbeit, löschen wir die Daten, soweit nicht einer der folgenden Gründe eine längere Speicherung erfordert:

• Rechnungen und Buchungsbelege, darunter Unterlagen zu Zahlungen, Erstattungen und Auszahlungen, bewahren wir 8 Jahre auf (§ 147 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 3 AO, § 14b Abs. 1 UStG sowie, soweit anwendbar, § 257 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 4 HGB). • Empfangene und abgesandte Handels- und Geschäftsbriefe, etwa Angebote und Auftragsbestätigungen, bewahren wir 6 Jahre auf (§ 147 Abs. 1 Nr. 2 und 3 und Abs. 3 AO sowie, soweit anwendbar, § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3 und Abs. 4 HGB). • Diese Fristen beginnen mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die Unterlage entstanden ist. Sie laufen nicht ab, solange die Unterlagen für Steuern von Bedeutung sind, deren Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen ist (§ 147 Abs. 3 Satz 5 und Abs. 4 AO). • Aufzeichnungen über Leistungen der Servicepartner, die wir als Betreiberin einer elektronischen Schnittstelle führen müssen, bewahren wir 10 Jahre ab dem Ende des Kalenderjahres auf, in dem die Leistung erbracht wurde, und löschen sie danach (§ 22f Abs. 3 und 4 UStG). • Unterlagen, die wir zum Nachweis von Erklärungen oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, bewahren wir bis zum Ablauf der jeweiligen Verjährungsfrist auf. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre und beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und die berechtigte Person von den maßgeblichen Umständen Kenntnis erlangt hat oder hätte erlangen müssen (§§ 195, 199 Abs. 1 BGB). • Ist ein Anspruch geltend gemacht oder ein Verfahren anhängig, löschen wir die betroffenen Angaben erst nach dessen Abschluss oder, bei einem nicht weiter verfolgten Anspruch, nach Ablauf seiner Verjährung, auch wenn eine in diesen Hinweisen genannte Frist früher endet, und nutzen sie bis dahin nur dafür (Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO). Ausweiskopien sind davon ausgenommen (Ziffer 5). • Solange Daten nur noch wegen einer Aufbewahrungspflicht gespeichert sind, nutzen wir sie ausschließlich für diesen Zweck und löschen sie nach Ablauf der Frist. • Gelöschte Daten können bis zu ihrem Überschreiben in den 14 jüngsten Sicherungskopien der Datenbank und nach einer Wiederherstellung in der vorigen Fassung der Datenbank enthalten bleiben, bis wir die Wiederherstellung geprüft haben (Ziffer 17). • Aufzeichnungen nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz, etwa zu Ihren Angaben, deren Prüfung und den Meldungen, bewahren wir 10 Jahre auf (Ziffer 11).

22. Pflicht zur Bereitstellung

Die Angaben der Aufnahme, die für Ihre Leistungen erforderlichen Nachweise und die Eröffnung eines Stripe-Kontos sind Voraussetzung dafür, dass wir Leistungsverträge in Ihrem Namen vermitteln können. Ohne sie ist eine Zusammenarbeit nicht möglich.

Die Angaben zur Nachverfolgbarkeit nach Ziffer 5 einschließlich eines Nachweises der Identität sind nach § 6 Abs. 1 der Bedingungen für Servicepartner und, soweit die Verordnung (EU) 2022/2065 das verlangt, nach ihrem Art. 30 vorgeschrieben; ohne sie können wir Sie nicht aufnehmen.

Die Angaben für die Meldungen nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz, bei natürlichen Personen insbesondere Steuer-Identifikationsnummer und Geburtsdatum, bei Gesellschaften und anderen Rechtsträgern insbesondere die Registerangaben, müssen wir von Ihnen erheben. Legen Sie sie trotz zweimaliger Erinnerung nicht vor, sperren wir Sie nach Ziffer 11.

Den Standort bei der Ankunft zu übermitteln ist freiwillig. Die Angaben zur Prüfung der Selbständigkeit (Ziffer 12) sind freiwillig; in einem Statusfeststellungsverfahren wirken Sie nach § 7 Abs. 6 der Bedingungen für Servicepartner mit. Servicekräfte, die nicht selbst unsere Vertragspartner sind, sind uns gegenüber nicht zur Bereitstellung verpflichtet; ohne ihre Angaben können sie aber nicht für Einsätze eingeplant werden.

23. Ihre Rechte

Ihnen stehen hinsichtlich der Sie betreffenden personenbezogenen Daten folgende Rechte zu, soweit deren gesetzliche Voraussetzungen vorliegen:

• Auskunft über die zu Ihnen verarbeiteten Daten und eine Kopie dieser Daten (Art. 15 DSGVO) • Berichtigung unrichtiger und Vervollständigung unvollständiger Daten (Art. 16 DSGVO) • Löschung Ihrer Daten, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift, etwa eine Aufbewahrungspflicht (Art. 17 DSGVO) • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) • Übertragbarkeit der Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format (Art. 20 DSGVO) • Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen (Art. 21 DSGVO, Ziffer 23.1) • Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft; die bis zum Widerruf erfolgte Verarbeitung bleibt rechtmäßig (Art. 7 Abs. 3 DSGVO) • Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO, Ziffer 24)

Wenden Sie sich zur Ausübung Ihrer Rechte an die in Ziffer 1 genannten Kontaktwege. Wir beantworten Ihr Anliegen unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats. Diese Frist kann sich nach Art. 12 Abs. 3 DSGVO wegen der Komplexität oder der Zahl der Anträge um weitere 2 Monate verlängern; darüber informieren wir Sie innerhalb des ersten Monats. Die Ausübung Ihrer Rechte ist grundsätzlich unentgeltlich (Art. 12 Abs. 5 DSGVO). Haben wir begründete Zweifel an Ihrer Identität, können wir zusätzliche Angaben zu Ihrer Identität verlangen (Art. 12 Abs. 6 DSGVO).

Viele Angaben sehen Sie selbst im Anbieterbereich, etwa Ihre Daten, Gebiete, Leistungen, Ihren Nachlass, Ihren Provisionssatz, Ihr Team, Ihre Nachweise, offene Forderungen und Auszahlungen, als Person, die den Servicepartner vertritt, auch Rechnungen, Provisionsabrechnungen und die Einträge im Kundenschutzregister (Ziffer 4). Eine vollständige Auskunft erhalten Sie auf Anfrage.

Betrifft Ihr Anliegen Daten, die Stripe als eigener Verantwortlicher verarbeitet, etwa Angaben aus der Eröffnung Ihres Stripe-Kontos, wenden Sie sich bitte auch an Stripe.

23.1 Ihr Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten Widerspruch einzulegen, die auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgt; das gilt auch für ein auf diese Bestimmung gestütztes Profiling.

Legen Sie Widerspruch ein, verarbeiten wir die betroffenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Der Widerspruch ist formlos möglich, am einfachsten per E-Mail an conci-home@axinity.dev.

24. Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Sind Sie der Ansicht, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, haben Sie das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO), insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Andere verwaltungsrechtliche oder gerichtliche Rechtsbehelfe bleiben unberührt.

Zuständig für uns ist:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg Stahnsdorfer Damm 77, 14532 Kleinmachnow Telefon: 033203 356-0 E-Mail: poststelle@lda.brandenburg.de

25. Änderungen

Wir passen diese Datenschutzhinweise an, wenn sich unsere Verarbeitungen oder die Rechtslage ändern. Änderungen, die neue Zwecke, neue Empfänger, eine längere Speicherdauer, die gemeinsame Verantwortung nach Ziffer 2 oder Ihren Zugang zu Daten nach § 29 der Bedingungen für Servicepartner betreffen, teilen wir Ihnen mindestens 30 Tage vor ihrem Wirksamwerden in Textform und im Anbieterbereich mit, kürzer nur in den Fällen des § 33 Abs. 6 der Bedingungen für Servicepartner; einen neuen Zweck verfolgen wir erst nach dieser Mitteilung (Art. 13 Abs. 3 DSGVO). Die Mitteilung im Anbieterbereich sehen alle Personen mit Zugang zu Ihrem Anbieterbereich (Ziffer 4); bitte machen Sie geänderte Hinweise auch Servicekräften ohne eigenen Zugang zugänglich (§ 27 Abs. 6 der Bedingungen für Servicepartner). Die geltende Fassung mit ihrem Stand ist jederzeit unter conci-home.de/datenschutz-partner abrufbar.

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